Bezirksliga St. Wendel: Es ist so gut wie nichts klar

Bezirksliga St. Wendel: Es ist so gut wie nichts klar

Scheuern. Klar ist nur, dass noch nichts klar ist. Vor dem letzten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga St. Wendel ist die Anzahl der Absteiger noch völlig offen. Drei, vier, fünf oder sogar sechs Teams müssen den bitteren Gang in die Kreisliga A antreten. "Die Situation ist so kompliziert, das ist untragbar", kritisiert der Vorsitzende des Tabellen-13

Scheuern. Klar ist nur, dass noch nichts klar ist. Vor dem letzten Spieltag in der Fußball-Bezirksliga St. Wendel ist die Anzahl der Absteiger noch völlig offen. Drei, vier, fünf oder sogar sechs Teams müssen den bitteren Gang in die Kreisliga A antreten. "Die Situation ist so kompliziert, das ist untragbar", kritisiert der Vorsitzende des Tabellen-13. SV Scheuern, Karl-Heinz Klesen und spricht damit vielen seiner Kollegen aus der Seele.Im günstigsten Fall steigen aus der Bezirksliga St. Wendel drei Mannschaften ab, aber nur, wenn der FC Niederlinxweiler völlig überraschend noch den Ligaverbleib in der Landesliga Nordost schafft (nur möglich, wenn der SV Hasborn nicht aus der Oberliga absteigt) und wenn zudem noch der Zweite oder der Dritte der Bezirksliga St. Wendel über die Relegationsrunde den Sprung in die Landesliga schafft.

Steigt Niederlinxweiler ab, müssen in der Bezirksliga St. Wendel vier oder fünf Teams in die Kreisliga. Vier, wenn der Zweite oder der Dritte aufsteigt, fünf, wenn dieser in der Relegationsrunde scheitert. Sollte auch noch Winterbach aus der Landesliga Nordost absteigen (nur möglich, wenn Hasborn absteigt), dann könnten es sogar maximal sechs Absteiger werden.

Fest steht: Die drei Letzten der Tabelle, die SG Steinberg-Deckenhardt-Walhausen, die SG Dirmingen-Berschweiler und der FC Oberkirchen, sind abgestiegen. Der STV Urweiler (30 Punkte) als Viertletzter steht als Absteiger fest, wenn Niederlinxweiler aus der Landesliga absteigt. Bei fünf Absteigern hat zudem der SV Namborn (Tabellen-14. mit 36 Punkten) schlechte Karten. Namborn spielt diesen Sonntag um 15 Uhr zu Hause gegen den SV Wolfersweiler und muss unbedingt gewinnen. Ein Sieg nützt dem SVN in diesem Fall aber nur etwas, wenn der Tabellen-13. SV Scheuern (38 Punkte) nicht gegen den SV Furschweiler punktet. Die besten Karten hat der SV Baltersweiler (Zwölfter mit 41 Punkten). Ihm reicht ein Punkt bei der SG Dirmingen-Berschweiler zum Ligaverbleib.

Noch nicht entschieden ist die Frage, wer an der Relegationsrunde zur Landesliga teilnimmt. Qualifiziert für diese sind der Tabellenzweite und der Tabellendritte der Bezirksliga. Der SV Urexweiler und die SF Güdesweiler liegen mit je 65 Punkten auf Rang zwei und drei. Beide treffen am Sonntag um 15 Uhr in Urexweiler im direkten Duell aufeinander. Doch es könnte auch einen lachenden Dritten geben: die SG Bostalsee (Vierter mit 64 Punkten, am Sonntag beim SV Bliesen) könnte noch beide abfangen. sem

"Die Situation ist so kompliziert, das ist untragbar."

Karl-Heinz Klesen

Vorsitzender

des SV Scheuern