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Best-Noten für Reha-Klinik St. Hedwig

Best-Noten für Reha-Klinik St. Hedwig

Illingen. Die Reha-Fachklinik St. Hedwig Illingen der CTT hat unter allen Neurologischen Reha-Kliniken in Deutschland am besten abgeschnitten. Das hat die Auswertung der aktuellen Patientenbefragung im Rahmen des externen Qualitätssicherungsverfahrens der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ergeben, so hat die Illinger Klinik jetzt bekannt gegeben

Illingen. Die Reha-Fachklinik St. Hedwig Illingen der CTT hat unter allen Neurologischen Reha-Kliniken in Deutschland am besten abgeschnitten. Das hat die Auswertung der aktuellen Patientenbefragung im Rahmen des externen Qualitätssicherungsverfahrens der Deutschen Rentenversicherung (DRV) ergeben, so hat die Illinger Klinik jetzt bekannt gegeben. Die DRV setzt ein Qualitätssicherungssystem für Reha-Einrichtungen ein, das unter anderem die Qualität der therapeutischen Versorgung, die Ergebnisqualität, die Qualität der Struktur und Organisation einer Einrichtung sowie die wahrgenommene Qualität aus Sicht der Rehabilitanden umfasst. Alleine in den Fragebereichen "Zufriedenheit und Behandlungserfolg" erzielte die Illinger Klinik 90 von 100 Qualitätspunkten. Bei der Frage nach dem "Behandlungserfolg" erreichten die Illinger sogar 92 Qualitätspunkten.Der Chefarzt der Illinger Klinik, Dr. Klaus Herz, und Bernd Rullang, Kaufmännischer Direktor der Einrichtung, bezeichneten im Gespräch mit unserer Zeitung diesen Erfolg als hohe Auszeichnung: "Wir sind sehr stolz". Vor zwölf Jahren trat Herz seinen Dienst in der Illinger Reha-Fachklinik mit dem erklärten Ziel an, die Klinik im Ranking der DRV-Bewertung ganz "nach oben" zu bringen. Die Illinger Einrichtung habe immer schon ihren guten Ruf behauptet und sei im Vergleich mit 65 anderen Kliniken in Deutschland stets auf einem der vorderen Plätze gelandet.

"Wir haben aus diesen Ergebnissen die richtigen Schlüsse gezogen, Fehler analysiert und behoben sowie unser Verbesserungspotenzial konsequent ausgenutzt", so Herz weiter. Zudem habe sich die Klinik "peinlich genau" an die Qualitätsvorgaben des Hauptkostenträgers DRV gehalten. Rullang betonte, dass das Ansehen der Klinik enorm gestiegen sei. "Wir hoffen, nun auch im Wettbewerb einen positiven Effekt erzielen zu können." Das Vertrauen, das die Patienten in die Reha-Klinik Illingen gesetzt haben, sei gerechtfertigt, stellte Rullang fest. Er und Dr. Herz lobten die Mitarbeiter für ihren Teamgeist. "Wir arbeiten mit langjährigen, erfahrenen und sehr gut ausgebildeten Kollegen zusammen, die hohe Motivation einbringen. Sie sind die Basis dieses Erfolgs", so die Chefs der Einrichtung.

Die Patientenbefragung ist ein Bestandteil der externen Qualitätssicherung der Deutschen Rentenversicherung (DRV). Ehemalige Patienten werden drei bis sechs Monate nach ihrem Klinikaufenthalt schriftlich zu ihrem Reha-Aufenthalt befragt. Pro Jahr verschickt die DRV rund 135 000 Bögen an die zufällig ausgewählten Patienten.

In den Fragebögen bewerten die Rehabilitanden beispielsweise mit Schulnoten von eins bis fünf, wie zufrieden sie mit der ärztlichen, psychologischen und pflegerischen Betreuung, den Angeboten und der Behandlung in der Reha waren. Ebenso werden die Patienten gefragt, ob sie durch die Reha subjektiv eine Besserung des Gesundheitszustandes erfahren haben.

Die Ergebnisse der Rehabilitandenbefragung erhalten die Rentenversicherungs-Träger und Reha-Einrichtungen jährlich. Für jede überprüfte Einrichtung werden die Beurteilungen in einem eigenen Bericht zusammengefasst und mit einer Vergleichsgruppe - also mit Reha-Einrichtungen, die die gleichen Krankheitsbilder behandeln - verglichen, erklärte Dr. Herz. Dadurch sei erkennbar, wie zufrieden oder unzufrieden die Befragten mit ihrer Reha-Einrichtung waren.

Die Illinger Reha-Fachklinik St. Hedwig beschäftigt zurzeit 205 Mitarbeiter, davon sind 140 Mitarbeiter im medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Bereich tätig. Derzeit werden etwa 170 Patienten aus dem Saarland und den angrenzenden Regionen von Rheinland-Pfalz behandelt.