1. Saarland

Beruf im Zeichen der Menschlichkeit

Beruf im Zeichen der Menschlichkeit

St. Wendel. "Die Ausbildung war für Sie wie ein steiler Anstieg auf einen Berg. Aber Sie haben in Ihren Dozenten gute Begleiter gehabt und das Ziel nie aus den Augen verloren. Heute stehen Sie auf dem Gipfel. Sie können zufrieden und stolz auf Ihre Leistung sein

St. Wendel. "Die Ausbildung war für Sie wie ein steiler Anstieg auf einen Berg. Aber Sie haben in Ihren Dozenten gute Begleiter gehabt und das Ziel nie aus den Augen verloren. Heute stehen Sie auf dem Gipfel. Sie können zufrieden und stolz auf Ihre Leistung sein." Mit diesen Worten würdigte die stellvertretende Schulleiterin des Altenhilfe-Qualifikations-Zentrums der Caritas in St. Wendel, Marianne Brittnacher, die 28 Absolventen. Sie haben ihr Examen in der Altenpflege bestanden und feierten das Ereignis in der Aula des Arnold-Janssen-Gymnasiums. Vor drei Jahren hätten sich die Schülerinnen und Schüler entschieden, diesen Berufsweg zu gehen. Altenpflege sei ein moderner Beruf und gehöre heute zu den wichtigsten Branchen in der Gesellschaft. Allerdings, so Marianne Brittnacher, sei die Konfrontation mit der Vergänglichkeit des Lebens nicht immer leicht zu ertragen. "Trotz Ihres Abschlusses müssen Sie sich aber auf ein lebenslanges Lernen einstellen", schloss die Rednerin. Der Sozialdezernent des Landkreises und Vertreter des Landrats, Benedikt Schäfer, sprach von einem in der Bevölkerung nicht immer positiven Bild der Altenpflege, das durch den jüngsten Skandal im Saarland beschädigt worden sei. Den Absolventen wünschte er einen guten Start in ihren Beruf und gab ihnen das Wort des Schriftstellers Hermann Hesse mit auf den Weg: "Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne."Die examinierten Damen und Herren hätten einen Beruf gewählt, der im Zeichen der Menschlichkeit stehe, hob die Vorsitzende des Förderkreises der Fachschule für Altenpflege St. Wendel, Ursula Fried, in ihrer Ansprache hervor. Er erfordere Respekt vor der Lebensleistung der älteren Menschen. "Für Ihre künftige Aufgabe brauchen Sie viel Kraft, Leistungswille und vor allem die richtige Einstellung", sagte Ursula Fried. Jenny Ames, Nicole Bresselschmidt, Ramona Cloß und Sabine Rackwitz bereicherten die Feier mit passenden Textbeiträgen. Conny Maurer und Peter Maurer lieferten die Musikbeiträge. Mit frohen Gesichtern nahmen die Absolventen ihre Abschlusszeugnisse entgegen. gtr

Auf einen Blick

Die Absolventen des Altenhilfe-Qualifikations-Zentrums St. Wendel: Kurs 37a: Dana Annerfeld, Jessica Becker, Jennifer Blug, Karsten Brauchler, Katharina Escher, Teibatou Fofana, Natascha Hardy, Kristina Lambert, Xin Lin, Susanne Michel, Ewa Michner, Caroline Peil, Tatjana Rybak, Madeleine Schoen, Claudia Thees, Silvia Weber.

Kurs 37b: Jenny Ames, Nicole Bresselschmidt, Erik Brill, Birgit Clemens, Ramona Cloß, Daniel Grünewald, Hajer Hatlo, Manuela Küntzer, Sabine Rackwitz, Steven Schultheis, Fabienne Thomas, Rebekka Wilhelm. gtr