1. Saarland

Beliebter Treffpunkt ist wieder offen

Beliebter Treffpunkt ist wieder offen

Friedrichsthal. Harte Rockmusik ertönt aus dem Bus, der hinter dem ehemaligen Fernmeldegebäude am Ende der Arndtstraße in Friedrichsthal steht. Das Rockmobil des Regionalverbandes ist zu Gast. Jugendliche laufen herum, sie lachen und scherzen. Seit April ist hier wieder ihr Treffpunkt

Friedrichsthal. Harte Rockmusik ertönt aus dem Bus, der hinter dem ehemaligen Fernmeldegebäude am Ende der Arndtstraße in Friedrichsthal steht. Das Rockmobil des Regionalverbandes ist zu Gast. Jugendliche laufen herum, sie lachen und scherzen. Seit April ist hier wieder ihr Treffpunkt.

Seit 1996 war in dem Haus das Jugendzentrum in gemeinsamer Trägerschaft der Stadt Friedrichsthal und der Naturfreundejugend Saar. Ende vergangenen Jahres machte das Juz dicht, die Naturfreunde zogen sich aus der Trägerschaft zurück. Der Regionalverband Saarbrücken sprang ein. Die Mitarbeiter seines Jugendamtes erarbeiteten ein neues Konzept. Anfang April machte das Juz wieder auf, wurde ganz schnell zum beliebten Treffpunkt der Friedrichsthaler Jugend.

Am Donnerstag war die offizielle Eröffnung. Dabei erklärte die für die Jugendzentren im Sulzbach- und Fischbach- sowie im Köllertal zuständige Regionalleiterin Veronica Grindle, dass täglich 30 Kinder und Jugendliche, die meisten im Alter zwischen 13 und 17 Jahren, das Juz besuchen. "Hier haben die Jugendlichen eine sehr schöne Bleibe", stellte Regionalverbandsdirektor Ulf Huppert fest und sprach von einer "freundlichen Übernahme". "Wir sind stolz auf unser Jugendzentrum", erklärte der Friedrichsthaler Bürgermeister Rolf Schultheis und bedankte sich beim neuen Partner, aber auch dem früheren Mitträger, der Naturfreundejugend, für die "gute Arbeit". Die Regionalverbandsbeigeordnete Elfriede Nikodemus erinnerte daran, dass man in Friedrichsthal ein von den Jugendlichen selbsterverwaltetes Juz aufbauen wolle. Veronica Grindle hierzu: "Einige Jugendliche sind ganz heiß darauf, hier Verantwortung zu übernehmen."

Und was halten die Jugendlichen selbst von ihrer neuen Bleibe? "Es ist klasse hier", sagte Selina Werny. Am liebsten spiele sie Computer oder lümmele auf der Couch herum, so die Zwölfährige. "Es ist jetzt besser als vorher. Vor allem die Betreuer sind netter, und es gibt mehr Angebote", meinte die ebenfalls zwölf Jahre alte Selina Margante. Zustimmung gab's für diese Aussage vom 16-jährigen Oliver: "Ich spiele hier gerne Tischfußball, Tischtennis oder am PC", erklärte er.

Das Jugendzentrum ist von Dienstag bis Donnerstag von 15 bis 21.30 Uhr geöffnet; freitags von 17 bis 23 Uhr und samstags von 14 bis 20 Uhr.

Mitarbeiter sind die beiden Sozialpädagogen Rebecca Klein und Nico Grünewald sowie Markus Seibert. Er absolviert in der Einrichtung ein Freiwilliges Soziales Jahr. "Einige Jugendliche

sind ganz heiß darauf,

hier Verantwortung

zu übernehmen."

Veronica Grindle