Beißende Kritik an Staat und Macht in Karikaturen

Beißende Kritik an Staat und Macht in Karikaturen

Homburg. Unter dem Titel "Historische sozialdemokratische Satire 1890 bis 1933" zeigen ab Sonntag, 13. Februar, 14 Uhr, der frühere Pfarrer und Lehrer Karl Lambert und seine Ehefrau Hiltrud, ebenfalls ehemalige Lehrerin, 300 Exponate aus ihrer historischen Privatsammlung

Homburg. Unter dem Titel "Historische sozialdemokratische Satire 1890 bis 1933" zeigen ab Sonntag, 13. Februar, 14 Uhr, der frühere Pfarrer und Lehrer Karl Lambert und seine Ehefrau Hiltrud, ebenfalls ehemalige Lehrerin, 300 Exponate aus ihrer historischen Privatsammlung. In der dreigeteilten Ausstellung im Siebenpfeifferhaus in Homburg sind Bildsatire, Karikaturen und sozialkritische Blätter aus den sozialdemokratischen Satireblättern "Der wahre Jacob", "Süddeutscher Postillon" und "Lachen links" zu sehen. "In 50 Blättern werden auch", so Karl Lambert, "die sozialdemokratische Sicht auf Karl Ferdinand Freiherrn von Stumm-Halberg, genannt König Stumm von Saarabien, als die reichsweite Symbolfigur für die autokratischen Ansprüche der Industriebourgeoisie", dokumentiert.Die Wirtschaftskrisen der 1920er bilden auf Grund ihrer aktuellen Ähnlichkeiten den zweiten Teil. Kritik am Hitler-Faschismus runden im dritten Teil die bis zum Sonntag, 27. Februar, dauernde Ausstellung ab. Sie ist montags bis freitags von neun bis 16 Uhr, und am Wochenende von 14 bis 17 Uhr zu sehen. jkn