1. Saarland

Beim „Premabüba“ in der Congresshalle in Saarbrücken lautet das Motto 20er

Fastnacht : Beim „Premabüba“ leben die Goldenen 1920er Jahre wieder auf

In der Congresshalle in Saarbrücken steppt zu Weiberfastnacht und dem „Premabüba“ der Bär.

Bei den närrischen Partys der Congress Centrum Saar (CCS) GmbH sollen die Goldenen 1920er Jahre wieder aufleben. Neben Frauen in schillernden Kleidern und Männern im Stresemann-Anzug mit obligatorischem Hut soll bei der „Weiberfaasenacht“ am 28. Februar und dem „Premabüba“ am 2. März auch die passend dekorierte Congresshalle Saarbrücken Glitzer und Glamour verbreiten. So werde das Foyer West ganz in Schwarz-Gold im Stil des US-Films „Der große Gatsby“ gestaltet, sagte Event-Managerin Susanne Schu.

Im Foyer Ost soll dagegen das Nachtleben der 20er Jahre wieder aufleben. Samtig-rote Sitzgelegenheiten, Kronleuchter, Perlenketten und Federboas sorgen für eine Atmosphäre, die dem berühmt-berüchtigten „Moulin Rouge“ ähnelt, so Schu. Berühmtheiten der 20er Jahre wie Dick & Doof schauen die Narren von den Fenstern im schwarz-weiß gehaltenen Saal Ost beim Tanzen zu.

Premabüba wartet mit DJ’s und Chillout-Bereich auf

Alles bunt und glitzernd lautet das Deko-Konzept für die „SR 1 Disco“ im Saal West. Dort sorgen riesige Spiegelkugeln, LED-Wände und Projektionen für die passende Club-Stimmung. Und auch im großen Saal fallen die Kulissen sehr technik-lastig aus. Hier verfolgen erstmals Kameras die DJs in Aktion und die Menge beim Tanzen. Im Snack-Bereich herrscht dagegen eine bunte Fastnachts-Atmosphäre.

In der Halle soll es dieses Mal mehr Sitzgelegenheiten geben. „Damit passen wir uns den Wünschen unserer Besucher an“, sagte Schu. Der neue „Saarufer-Saal“, das ehemalige Bistro, wird zum Rückzugsort vom Partytrubel. „Hier trifft die Stummfilm-Ära auf moderne Lounge-Musik“, ergänzte die Organisatorin. Insgesamt werden in der Halle 13 Getränke- und drei Snack-Bars aufgebaut. Auch einen zum Motto passenden Cocktail soll es geben.

Die Aufbauarbeiten zu dem Narrentreiben haben schon am Dienstag, 19. Februar, begonnen. Nach der Reisen- und Freizeitmesse ist nun die gesamte Technik- und Orga-Mannschaft der CCS im Einsatz, damit ab dem Fetten Donnerstag die Fastnachts-Fans auf Zeitreise in die 1920er Jahre gehen können. Und das siebenköpfige Deko-Team befestigt in der Halle Tausende Glassteine, die schillern wie Diamanten – ganz nach dem Motto „Glitzer, Glamour und Ganoven“.