1. Saarland

Behindertensportgruppen treffen sich in Güdesweiler

Behindertensportgruppen treffen sich in Güdesweiler

Güdesweiler. Die Behindertensportgruppen (BSG) des Bezirks St. Wendel im saarländischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbanddes hatten sich zum Sommerfest wieder auf dem Gelände des Wandervereins in Güdesweiler versammelt. Allerdings wurde bei Temperaturen weit über 30 Grad größtenteils auf die vorgesehenen Spiele verzichtet

Güdesweiler. Die Behindertensportgruppen (BSG) des Bezirks St. Wendel im saarländischen Behinderten- und Rehabilitationssportverbanddes hatten sich zum Sommerfest wieder auf dem Gelände des Wandervereins in Güdesweiler versammelt. Allerdings wurde bei Temperaturen weit über 30 Grad größtenteils auf die vorgesehenen Spiele verzichtet. Dennoch fanden die Teilnehmer ein Schatten spendendes Plätzchen. Trotz der Hitze herrschte unter den Teilnehmern eine gute Stimmung im familiären Kreis. Mister Hart trat als Bauchredner auf und bekam für seine Darbietungen viel Beifall. Federführend und damit verantwortlich für die Organisation des Festes war in diesem Jahr die BSG Oberthal mit ihrem Vorsitzenden Lothar Schardt, der gleichzeitig Bezirkswart ist. Schardt konnte zahlreiche Mitglieder und deren Angehörige zum Fest begrüßen. Es gebe mit Gonnesweiler, Nonnweiler, Oberthal, Marpingen und Schaumberg derzeit fünf Sportgruppen im Kreis St. Wendel, erklärte er. Ihnen gehören alles in allem rund 220 Mitglieder im Alter von 50 bis 70 Jahren an. "Auch bei uns macht sich die demografische Entwicklung stark bemerkbar", sagt Schardt. Deshalb will man gezielt um weitere Mitglieder werben.Der stellvertretende Vorsitzende des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes Saarland, Hubert Hampel aus Bliesransbach, lobte den Bezirk St. Wendel als einen Aktivposten im Verband, dem derzeit rund 6500 Mitglieder angehören. Beispielsweise mit Wassergymnastik, Schwimmen, Sitzball, Kegeln, Fußballtennis und Bodenturnen mit Geräten sei man beim Behinderten- und Rehabilitationssport auf dem richtigen Weg, betonte Hampel. Das ehrenamtliche Engagement stehe dabei an erster Stelle. Wie Hampel weiter berichtete, nehmen mit Claudia Nikoleitzik und Katharina Schett zwei saarländische Sportlerinnen an den Paralympics in London teil, worüber man sich sehr freue und ihnen die Daumen drücke. se