Bedrohungsvorwurf gegen St. Wendeler Pfarrer ist vom Tisch

Bedrohungsvorwurf gegen St. Wendeler Pfarrer ist vom Tisch

St. Wendel. Das Ermittlungsverfahren gegen den katholischen St. Wendeler Pfarrer Klaus Leist wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung ist fallen gelassen worden. Wie der Saarbrücker Staatsanwalt Thomas Reinhardt gestern der SZ sagte, reichten die Beweise nicht aus

St. Wendel. Das Ermittlungsverfahren gegen den katholischen St. Wendeler Pfarrer Klaus Leist wegen des Verdachts der Beleidigung und Bedrohung ist fallen gelassen worden. Wie der Saarbrücker Staatsanwalt Thomas Reinhardt gestern der SZ sagte, reichten die Beweise nicht aus. Dem Seelsorger war vorgehalten worden, als Dechant in Völklingen seinem damaligen Kollegen Guido Ittmann Drohbriefe geschickt zu haben oder zumindest daran beteiligt gewesen zu sein. Auslöser für die ominöse Post seien Ittmanns Hinweise auf sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Geistliche gewesen. Laut Reinhardt kam es "mangels Tatnachweis" nicht zur Anklage. Leists Anwalt Christoph Lerg wertete dies als Erfolg gegen die "als Rufmord zu qualifizierende öffentliche Kampagne" gegen seinen Mandanten. Indes kündigte Ittmann von seiner neuen Wirkungsstätte in Westfalen aus an, Widerspruch gegen die Entscheidung einzulegen. hgn

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