BC St. Wendel: Sieg und Niederlage gegen Münchner Teams

BC St. Wendel: Sieg und Niederlage gegen Münchner Teams

St. Wendel. Erneut ohne Routinier Klaus Müller, aber diesmal mit Top-Spieler Jérôme Barbeillon trat der Billard-Club St. Wendel in der 2. Bundesliga Dreiband gegen die beiden Münchner Vereine an. Zunächst ging es gegen den Erstliga-Absteiger vom BSV München. Nach eher mäßigem Saisonstart hatten diese ihre Mannschaft umformiert. St

St. Wendel. Erneut ohne Routinier Klaus Müller, aber diesmal mit Top-Spieler Jérôme Barbeillon trat der Billard-Club St. Wendel in der 2. Bundesliga Dreiband gegen die beiden Münchner Vereine an. Zunächst ging es gegen den Erstliga-Absteiger vom BSV München. Nach eher mäßigem Saisonstart hatten diese ihre Mannschaft umformiert. St. Wendels Dieter Kiefer, in der vorigen Saison selbst noch in Diensten der Münchner, lag klar zurück. In einem unwiderstehlichen Endspurt konnte er aber noch knapp mit 40:39 gewinnen. Andere Vorzeichen gab es bei Lars Günter. Er führte zunächst deutlich gegen den Erstliga-erfahrenen Norbert Ohagen. Am Ende stand eine knappe, vermeidbare 38:40 Niederlage. Der für Klaus Müller ins Team gerückte Daniel Schwerdtfeger hatte trotz ansprechender Leistung gegen Michael Puse keine Chance und verlor mit 25:40. Gespannt war man auf die Partie der Spitzenspieler Jérôme Barbeillon und Andreas Horvath aus Österreich. Barbeillon fand nie zur Normalform und musste sich mit 34:40 geschlagen geben.Gegen den BC München musste nach dieser 2:6-Niederlage nun gepunktet werden, wollte man nicht aus dem Mittelfeld abrutschen. Dieter Kiefer konnte erneut gewinnen, war aber beim 36:22 von der Glanzform des Vortages weit entfernt. Lars Günter zeigte seine schwächste Saisonleistung und verlor deutlich. Wie ausgewechselt präsentierte sich jedoch Barbeillon. Gegen Christos Christodoulidis zeigte er eine tolle Leistung. Mit 40:17 gewann er in nur 19 Aufnahmen. Saisonrekord. Am Nachbartisch lieferte sich Christian Schwerdtfeger am Ende gegen den Münchner Robertino Hermann eine Kampfpartie, in der er die besseren Nerven hatte und mit 40:35 gewann.

St. Wendel liegt mit jetzt 7:7 Punkten auf Platz fünf der Tabelle. Die nächste Partie ist am 17. Dezember beim Tabellenletzten aus Heilbronn. red