Barockes Schlösschen mit englischen Gärten

Barockes Schlösschen mit englischen Gärten

Gonnesweiler. Zu einer Infoveranstaltung zum ehemaligen Schloss Esebeck in Gonnesweiler sowie zu englischen Gärten in der dortigen Naheaue laden die Kulturlandschaftsinitiative St. Wendeler Land und die Gemeinde Nohfelden ein. Termin: morgen, 19 Uhr, in der Gonesweiler Mehrzweckhalle. Referent ist der Historiker Johannes Naumann

Gonnesweiler. Zu einer Infoveranstaltung zum ehemaligen Schloss Esebeck in Gonnesweiler sowie zu englischen Gärten in der dortigen Naheaue laden die Kulturlandschaftsinitiative St. Wendeler Land und die Gemeinde Nohfelden ein. Termin: morgen, 19 Uhr, in der Gonesweiler Mehrzweckhalle. Referent ist der Historiker Johannes Naumann.Das ehemalige barocke Schlösschen Esebeck war ursprünglich als Lehenshaus der Herrschaften des Hochgerichtes Neunkirchen/Nahe entstanden und wurde ab 1730 nach und nach zu einer barocken Anlage mit ausgedehnten englischen Gärten ausgebaut. Von der ehemaligen Gebäudeanlage ist lediglich das Kellergeschoss erhalten. Auf dem Kellergeschoss befinden sich heute drei aneinander gebaute Wohnhäuser. An der Stelle eines vierten Wohnhauses, das vor mehreren Jahrzehnten abgerissen wurde, befindet sich ein Teil des ehemaligen Gewölbekellers. Die zur Schlossanlage gehörige barocke Kapelle wurde in den 60er Jahren abgerissen und vor wenigen Jahren verkleinert beim Festplatz errichtet.

Johannes Naumann wird am Beispiel des Schlosses und seiner Geschichte aufzeigen, wie das Herrschaftssystem des Herzogtums Pfalz-Zweibrücken funktionierte und wie sich dieses auf das alltägliche Leben der Bewohner von Gonnesweiler auswirkte.

Vor dem Vortrag wird um 18 Uhr der aktuelle Stand der Gestaltung des Bereichs englische Gärten vorgestellt. Treffpunkt ist auf dem Festplatz. Im Mittelpunkt steht dabei die Anlage eines Rundweges.

Die Kulturlandstiftung hat sich nach Angaben eines Sprechers zum Ziel gesetzt, das Bewusstsein der Bevölkerung für die Bedeutung der 2500-jährigen Kulturgeschichte des St. Wendeler Landes zu fördern. red