Bangemachen gilt nicht

Bangemachen gilt nicht

St. Ingbert. An diesem Samstagabend steht für die Handballer des RPS-Oberligisten SGH St. Ingbert das zweite Spiel der Rückrunde an. Um 19.30 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Christian Schöller bei Tabellenführer SG Saulheim zu Gast - nach dem TV Vallendar am vergangenen Wochenende also gleich der nächste Kracher

St. Ingbert. An diesem Samstagabend steht für die Handballer des RPS-Oberligisten SGH St. Ingbert das zweite Spiel der Rückrunde an. Um 19.30 Uhr ist die Mannschaft von Trainer Christian Schöller bei Tabellenführer SG Saulheim zu Gast - nach dem TV Vallendar am vergangenen Wochenende also gleich der nächste Kracher. Das schwierige Auftaktprogramm kennen die Hasseler bereits aus der Hinrunde, wo es gegen Saulheim in eigener Halle ein 20:31 gab.

Doch was damals galt, gilt auch jetzt: Vallendar, Saulheim und Irmenach, die ersten drei Gegner für die SGH in diesem Jahr, sind keine Mannschaften, mit denen sich die SGH messen will - und erst recht nicht kann. Mit hohen Erwartungen in die Saison gestartet, spielen Teams wie diese die Meisterschaft und damit den Aufstieg in die Regionalliga wohl unter sich aus. Nicht umsonst sprach Vallendars Trainer Wolfgang Reckenthäler nach dem Spiel gegen St. Ingbert von einer Zweiklassengesellschaft in der Oberliga.

Im Gegensatz dazu ist das Ziel Klassenverbleib in St. Ingbert deutlich bescheidener. Dass nach oben nichts geht, war vor der Saison bereits klar. Schöller warnt davor, zu früh zu resignieren: "Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen und uns aufgrund des schweren Auftaktprogramms einreden, dass wir zu schlecht für die Oberliga sind. Wir müssen an die positiven Dinge, wie die erste Halbzeit gegen Vallendar, anknüpfen, und mit dem Gedanken daran in die nächsten Partien gehen", sagt Schöller. Auch Torwart Rüdiger Lydorf glaubt an Besserung: "Ich bin fest davon überzeugt, dass die Rückrunde besser laufen wird. Vor allem, weil mehr Heimspiele anstehen, und wir bis auf wenige Ausnahmen in der Ingobertushalle immer ganz gut ausgesehen haben."

Die SG Saulheim indes macht da weiter, wo sie in der Hinrunde aufgehört hat. Am vergangenen Wochenende gelang den Rheinhessen ein Kantersieg gegen Schlusslicht Gonsenheim (44:22) - auf Anlaufschwierigkeiten im neuen Jahr können Schöller und Co. also wohl kaum hoffen. Seit nunmehr acht Spielen ist die Mannschaft von Trainer Karl-Peter Kilz ungeschlagen. "Saulheim ist ganz klar Meisterschaftsfavorit. Dort haben wir bisher zwar noch nicht gewinnen können, aber wir fahren nicht ohne Hoffnung dahin", erklärt SGH-Kapitän Michael Deckert.

Nach dem Einbruch nach der Pause gegen Vallendar nimmt Trainer Schöller seine Jungs vor der Partie in Saulheim noch einmal in die Pflicht und moniert die mangelnde Trainingsmoral: "Es bringt nichts, mit vier oder fünf Spielern zu trainieren. Wenn ich vernünftiges Training machen will, müssen auch alle Spieler da sein. Da war in der Vergangenheit leider viel zu selten der Fall. Was die Konsequenz daraus ist, hat man gegen Vallendar in der zweiten Hälfte gesehen."

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Abfahrt des Fanbusses nach Saulheim ist um 16.30 Uhr am Markplatz in Hassel. Anmeldung bei Blumen Schauer, Tel. (06894) 5 26 20.

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