1. Saarland

Bald erklingen die ersten Töne

Bald erklingen die ersten Töne

Homburg/Erbach. Das Projekt "musikalische Früherziehung" hat auch im Kinderhaus "Du Bonheur" der Arbeiterwohlfahrt in Erbach Einzug gehalten

Homburg/Erbach. Das Projekt "musikalische Früherziehung" hat auch im Kinderhaus "Du Bonheur" der Arbeiterwohlfahrt in Erbach Einzug gehalten. Um das zu feiern, luden die Kindergartenkinder und ihre Betreuerinnen und Betreuer - allen voran die Leiterin des Hauses Susanne Andolina - den Homburger Oberbürgermeister Karlheinz Schöner sowie die Leiterin der städtischen Musikschule, Carola Ulrich, zu sich ein. Mit einem kleinen Ständchen bedankten sich die etwa 25 Kinder zwischen vier und sechs Jahren, die an dem Projekt teilnehmen, gemeinsam mit ihrer Lehrerin Anja Wirbel von der Musikschule, bei ihren Gästen, wie es in einer Pressemitteilung der Stadt heißt.Das Kinderhaus in der Schongauer Straße bildet bereits die dritte Einheit des Projekts "Musikalische Früherziehung". Gestartet hatte das Ganze im August 2010 in der Kita Charlottenburg der Pfarrei Maria vom Frieden in Erbach. OB Schöner und Carola Ulrich waren sich einig, dass die Musikschule umdenken und den Musikunterricht direkt in die Einrichtungen bringen müsse. Bei seinem Besuch erklärte Schöner, dass ihm die musikalische Früherziehung sehr am Herzen liege, da diese den Teamgeist und die soziale Kompetenz der Kinder steigere. Ihnen solle schon in jungen Jahren ein Zugang zur Musik ermöglicht werden, der auch später in der städtischen oder auch in privaten Musikschulen weitergeführt werden könne. "Dann sehen wir, wenn neue Mozarts, Rocker, Jazzmusiker und was es sonst noch alles gibt, dabei herauskommen", scherzte Schöner.

"Doch nicht nur bei den Kindern soll das Interesse an der Musik geweckt werden. Auch die Erzieherinnen und Erzieher sollen animiert werden, ein Instrument wie beispielsweise die Gitarre zu erlernen und die Kinder damit zu begleiten", so Schöner. Auch in der Ausbildung sollte die Musik eine wichtige Rolle spielen. An der musikalischen Früherziehung können die Kinder unentgeltlich teilnehmen, was besonders wichtig ist, um keine sozialen Nachteile entstehen zu lassen, heißt es in der Mitteilung weiter. "Jedes Kind soll die Möglichkeit bekommen, ein Instrument seiner Wahl zu erlernen", findet OB Schöner und hofft auf weitere Sponsoren, die ihm dabei helfen, das Projekt zu unterstützen.

Denn es soll zu einer dauerhaften Einrichtung werden, die die betreuenden Musikschullehrerinnen und Lehrer sowie den Kauf von Instrumenten finanziert. red