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Autobahn-Auffahrt an Messe rückt näher

Autobahn-Auffahrt an Messe rückt näher

Saarbrücken. Das Saar-Wirtschaftsministerium hat klargestellt, dass die Überlegungen für einen Autobahn-Vollanschluss am Saarbrücker Messegelände schon relativ weit gediehen sind

Saarbrücken. Das Saar-Wirtschaftsministerium hat klargestellt, dass die Überlegungen für einen Autobahn-Vollanschluss am Saarbrücker Messegelände schon relativ weit gediehen sind. Mit der Verwirklichung des Vorhabens, das eine neue Auffahrt auf die A 620 in Fahrtrichtung Luxemburg beinhalten würde, könnten die Verkehrsströme im Zuge der Bauarbeiten für das Großprojekt "Stadtmitte am Fluss" teilweise umgeleitet und das Zentrum entlastet werden. "Es gibt konkrete Vorstellungen für einen Autobahn-Vollanschluss", erklärte der Sprecher des Wirtschaftsministeriums, Holger Schmitt, der SZ. Die Maßnahme sei mit der Stadt bereits vorabgestimmt worden. Dem Bundesverkehrsministerium solle die mögliche Lösung in Kürze vorgestellt und für eine Realisierung des Vorhabens unter finanzieller Beteiligung des Bundes geworben werden. Schmitt teilte weiter mit, dass auch für die Straßenführung durch das Deutschmühlental zur Goldenen Bremm Lösungsansätze vorlägen. Die Saarbrücker Baudezernentin Rena Wandel-Hoefer hatte kürzlich gesagt, eine zusätzliche Autobahn-Auffahrt am Messegelände sei möglicherweise bis zum Jahr 2013 fertigzustellen. Damit ließe sich eine potenzielle Ausweichroute für Teile des Durchgangsverkehrs einrichten, bevor die angedachte heiße Bauphase beim Tunnelprojekt in der Innenstadt begänne. in

Auf einen BlickDie Stadt Saarbrücken habe die "volle Unterstützung" der Landesregierung auf dem Weg zur Umsetzung des Stadtmitte-Projekts. Das hat Wirtschaftsministeriums-Pressesprecher Holger Schmitt bekräftigt. Hinsichtlich einer Kostenbeteiligung des Bundes beim Tunnelbau für die Stadtautobahn meinte Schmitt, er gehe davon aus, dass Geld fließe, da auch die notwendige - und aus der Bundeskasse zu finanzierende - "Ertüchtigung" der jetzigen Trasse eine "sehr große Summe kosten" würde. in