Auszeichnung für Jahrgangsbeste

Auszeichnung für Jahrgangsbeste

St. Wendel. "Sie haben in Ihrer schulischen Ausbildung einen tollen Erfolg erreicht, an dem auch die Lehrer und die Eltern ihren Anteil haben. Immer wieder müssen Sie nun überlegen, wie Sie weiter vorankommen können

St. Wendel. "Sie haben in Ihrer schulischen Ausbildung einen tollen Erfolg erreicht, an dem auch die Lehrer und die Eltern ihren Anteil haben. Immer wieder müssen Sie nun überlegen, wie Sie weiter vorankommen können." Mit diesen Worten gratulierte der geschäftsführende Gesellschafter der Globus-Gruppe, Thomas Bruch, den 27 Preisträgern der Franz-Bruch-Stiftung während einer Feierstunde in der Caféteria des Globus. Er erzählte in seiner Ansprache auch von der 184 Jahre alten Geschichte des Unternehmens, die 1828 mit einem Einzelhandelsgeschäft am Dom in St. Wendel ihren Anfang genommen hatte. Zum 150. Geburtstag im Jahre 1978 habe die Gesellschaft eine Stiftung ins Leben gerufen, die es sich zum Ziel setzte, die Jahrgangsbesten der berufsbildenden Schulen in St. Wendel jedes Jahr auszuzeichnen.Der St. Wendeler Landrat Udo Recktenwald (CDU) zollte den Jugendlichen, die einen Preis erhielten, Respekt für ihre Leistungen. "Sie sind Vorbilder für andere und machen deutlich, dass das schlechte Gerede über die Jugend, dass es schon vor 2000 Jahren gegeben hat, Unsinn ist. Machen Sie weiter so, dann werden Sie auch bald Führungskräfte sein", sagte der Verwaltungschef. Zu den vom Landkreis getragenen weiterführenden Bildungseinrichtungen bemerkte er: "Unsere Schulen ermöglichen ein optimales Lernen und damit einen guten Start ins Berufsleben." Auch Peter Klär, der Erste Beigeordnete der Stadt St. Wendel, gratulierte den Preisträgern. "Heute ziehen wir eine Bilanz der Hoffnungen und der Erwartungen", eröffnete der Leiter der Dr.-Walter-Bruch-Schule, Hubert Gottschlich, seine Rede. "Die Schule eröffnet immer wieder neue Chancen, damit sich die Jugendlichen entwickeln können." Und an die Preisträger gewandt sagte er: "Ich wünsche Ihnen, dass Ihre Fähigkeiten auf den Ausbildungs- und Arbeitsplätzen berücksichtigt werden." Das Unternehmen Globus, so Gottschlich, sei ein unverzichtbarer Ausbildungspartner, der seit Jahren viele Praktikumsplätze in allen Bereichen zur Verfügung stelle. Globus-Geschäftsleiter Andreas Fuß erinnerte die Preisträger an den bekannten Spruch: "Lernen heißt, gegen den Strom zu rudern. Wer damit aufhört, treibt zurück."

Den Gästen der Feier zeigte er anschließend einen Videofilm mit dem passenden Thema "Das Unmögliche möglich machen." Zwischen der Übergabe der Urkunden und Preise unterhielt der Kabarettist Christof Scheid.

Auf einen Blick

Die Preisträger: Angelika Zeising, St. Wendel; Florian Lauck, Theley; Pascal Hinz, Osterbrücken; Anton Grausam, St. Wendel; Kay Linn, Eitzweiler; Janik Blasius, Tholey; Benjamin Stegentritt, Urweiler; David Schneider, Ottweiler; Simon Latz, Mandelbachtal; Jennifer Marosz, St. Wendel; Florian Scharle, Steinberg-Deckenhardt; Suzan Gümüs, Kirn; Nicolas Nobus, Sötern; Alina Pronaj, St. Wendel; Jil Marx, Ottweiler; Sarah Theobalt, Remmesweiler; Kevin Gebel, St. Wendel; Andrej Jordan, St. Wendel; Sophie Wehner, Kirn; Paul Mench, Theley; Mathias Gerber, Oberthal; Anna Scheid, Gronig; Barbara Stragand, Illingen; Philipp Monz, Niederlinxweiler; Nicole Friedla, Ottweiler; Victoria Wagner, Münchwies; Christina Steil, Lockweiler. gtr

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