1. Saarland

Auszeichnung für Forschung zum Thema Prostatakarzinom

Auszeichnung für Forschung zum Thema Prostatakarzinom

Homburg. Dr. Matthias Saar, Assistenzarzt in der Urologie am Uniklinikum in Homburg, erhielt einen Forschungspreis zum Thema "Prostatakarzinom". Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert, wird von einer Pharmafirma verliehen und dient der Förderung eines Forschungsprojektes

Homburg. Dr. Matthias Saar, Assistenzarzt in der Urologie am Uniklinikum in Homburg, erhielt einen Forschungspreis zum Thema "Prostatakarzinom". Der Preis ist mit 10 000 Euro dotiert, wird von einer Pharmafirma verliehen und dient der Förderung eines Forschungsprojektes. Matthias Saar erhält diesen Preis für sein Projekt: "Neue Forschungsmöglichkeiten zur Entwicklung und Progression des Prostatakarzinoms". Für Saar ist dies bereits die zweite Auszeichnung für seine Forschungstätigkeiten in der Urologie. Derzeit befindet er sich als Stipendiat der Ferdinand-Eisenberg-Stiftung zu einem Forschungsaufenthalt in Stanford/USA. Dieses einjährige Stipendium soll es jungen engagierten Ärzten in der Urologie ermöglichen, außerhalb der eigenen Klinik Erfahrungen zu sammeln, um nach der Rückkehr im eigenen Labor erfolgreich eine eigene wissenschaftliche Arbeitsgruppe zu etablieren. Die Arbeiten von Matthias Saar wurden bisher in Homburg durch eine Förderung der Stiftung "Europrofession Saarbrücken" unterstützt und werden gemeinsam mit der Klinik für Klinisch-Experimentelle Chirurgie unter der Leitung von Professor Michael Menger durchgeführt.Den Förderpreis für den Nachwuchs "Die Besten für die Urologie" erhält Johannes Schmitt, Doktorand in der Klinik für Urologie. Schmitt hat seine experimentellen Arbeiten im Molekularbereich durchgeführt, ebenfalls mit dem Ziel, das Prostatakarzinom näher zu erforschen. Dafür war er monatelang in den neu eingerichteten Laboren der Urologie am Uniklinikum beschäftigt. Mit einem von ihm entwickelten besonderen Modellansatz kann die Wirksamkeit und der Wirkmechanismus neuer Substanzen zur Krebsbekämpfung sehr realitätsnah simuliert werden - ohne teure und aufwendige Tierversuche durchführen zu müssen. Dabei handelt es sich um ein Kooperationsprojekt mit der "Second University of Naples", die unter anderem unter der Leitung von Professor Gerhard Unteregger steht. red