1. Saarland

Außer Bexbach sind alle Kreis-Kommunen schon dabei

Außer Bexbach sind alle Kreis-Kommunen schon dabei

Bexbach. Der CDU-Stadtverband Bexbach setzt sich dafür ein, dass alle Ortsteile der Stadt in der künftigen Förderperiode der Europäischen Union (2014 bis 2020) von EU-Fördermitteln des sogenannten Leader-Programms profitieren können

Bexbach. Der CDU-Stadtverband Bexbach setzt sich dafür ein, dass alle Ortsteile der Stadt in der künftigen Förderperiode der Europäischen Union (2014 bis 2020) von EU-Fördermitteln des sogenannten Leader-Programms profitieren können. Die Stadtverwaltung solle daher prüfen, ob eine Aufnahme in die bestehende Leader-Region Biosphärenreservat Bliesgau möglich sei, heißt es in einer Pressemitteilung des Verbandes.Seit 2007 sei die Biosphäre Bliesgau bereits Leader-Region. Dabei handelt es sich um ein Förderprogramm zur integrierten Entwicklung ländlicher Räume. Bisher profitierten im Saarpfalz-Kreis alle Kommunen von diesem Programm außer Bexbach, das nicht Teil des Biosphärenreservates ist. Diesen Zustand kritisiert die CDU Bexbach, da der Stadt dadurch nicht nur wertvolle Fördergelder verloren gingen, die dringend für zukunftsweisende Projekte benötigt würden. Die Stadt sei auch in vielen Prozessen der Regionalentwicklung im Saarpfalz-Kreis wie das fünfte Rad am Wagen. Durch eine Beteiligung an der Leader-Region könnten laut CDU gemäß den derzeitigen Rahmenbedingungen alle Ortsteile, auch Bexbach-Mitte, von Fördergeldern der EU und des Landes profitieren. Während seit 2007 mehr als drei Millionen Euro in den Saarpfalz-Kreis geflossen seien, sei Bexbach außen vor.

"Bexbach könnte durch eine Beteiligung an der Leader-Region nicht nur "Biosphärenluft" schnuppern. Wir partizipierten dann endlich aktiver an regionalen Projekten und Prozessen. Auch hätten wir gute Perspektiven für eine bessere Vermarktung unserer Stadt", so Alexander Funk, Fraktionssprecher der CDU im Stadtrat.

Die CDU Bexbach spricht sich grundsätzlich auch für den Beitritt Bexbachs zum Biosphärenreservat Bliesgau aus. Allerdings empfehle sie eine schrittweise Annäherung. red