1. Saarland

Aus dem Leben der Bee Gees

Aus dem Leben der Bee Gees

Saarbrücken. Schwarz-weiß-Aufnahmen der Bee Gees huschen über eine Leinwand. Plötzlich betritt eine Band die Bühne, beginnt zu spielen und zieht das Publikum sofort in ihren Bann

Saarbrücken. Schwarz-weiß-Aufnahmen der Bee Gees huschen über eine Leinwand. Plötzlich betritt eine Band die Bühne, beginnt zu spielen und zieht das Publikum sofort in ihren Bann. In der Saarbrücker Saarlandhalle klatschten, tanzten und sangen die Zuhörer am vergangenen Samstag begeistert mit, als die Italian Bee Gees beim Musical "Massachusetts" die großen Hits der Originale zum Besten gaben. "You should be dancing", "Juliet", "Tragedy" oder "Staying alive" - keiner der Kult-Songs fehlte. Unterstützt wurden die Italian Bee Gees von Tänzerinnen der Tanzwerkstatt Susanne Sprung aus Neunkirchen.Den Rahmen bildete dabei eine zwar kurze und wenig originelle, aber trotzdem interessante Handlung, bei der Moderator "Jesse Garon von BBC" die Karriere der Bee Gees rückblickend betrachtete und an den wichtigsten Stationen haltmachte. Auch Streitereien der Brüder untereinander wurden dabei nicht ausgenommen. Einmal kam es sogar zu einer kurzfristigen Trennung der Band. "Zu dieser Zeit hatte jeder von uns ein übersteigertes Selbstbewusstsein", erklärte Robin Gibb in einem Video-Einspieler und ergänzte: "Man redete uns allen ein, dass wir hervorragend alleine zurechtkämen."

Ein Highlight der Show war auch der Auftritt von Mr. Blue Weaver, einem ehemaligen Bandmitglied der Bee Gees, der Anekdoten aus seiner gemeinsamen Zeit mit den Musikern erzählte. Daneben betonte er auch, dass die Bee Gees eigentlich nicht drei, sondern vier Brüder gewesen seien. Mit diesen Worten widmete er den Song "Don't throw it away" dem jüngsten Bruder Andy.

Zuschauer Harald Scheid aus Landsweiler fühlte sich an ein Konzert der Musiker im Saarbrücker Ludwigspark Anfang der 90er Jahre erinnert. Auch die Show der Italian Bee Gees gefiel ihm: "Es ist einfach gute Musik." Dieser Meinung waren die restlichen Zuhörer offenbar auch. Denn ohne zwei Zugaben wollten sie die Akteure nicht von der Bühne gehen lassen. Mit einem Medley endete die Show. chr