1. Saarland

Augenblicke auf Leinwand

Augenblicke auf Leinwand

Nohfelden. Unter dem Titel "Gegen den Strom" zeigt die Galerie Rathaus Nohfelden Bilder auf Leinwand von Anna Lisa Eller sowie Keramik-Skulpturen und Objekte von Hannelore Emmerich. Die Vernissage findet am Freitag, 25. April, um 19 Uhr statt. Die musikalische Begleitung übernimmt Anton van Breukelen am Keyboard

Nohfelden. Unter dem Titel "Gegen den Strom" zeigt die Galerie Rathaus Nohfelden Bilder auf Leinwand von Anna Lisa Eller sowie Keramik-Skulpturen und Objekte von Hannelore Emmerich. Die Vernissage findet am Freitag, 25. April, um 19 Uhr statt. Die musikalische Begleitung übernimmt Anton van Breukelen am Keyboard. Kurt Meyer, ehemaliger Geschäftsführer der Hochwald Touristik GmbH und Gründer des Euro Symposiums, hält die Laudatio. Die saarländische Malerin Anna Lisa Eller ist geboren in Wadern-Dagstuhl. Schon früh entdeckte sie ihre Liebe zur Malerei; der sie bis heute, ganz gleich ob Kohlezeichnungen, Aquarelle oder Arbeiten auf Leinwand, treu geblieben ist. 1996 stellte sie bereits im Rathaus Nohfelden ihre Werke aus. 1997 eröffnete Anna Lisa Eller ihr erstes eigenes Atelier in Neunkirchen-Sinnerthal. Neben zahlreichen prämierten Ausstellungen war die engagierte Künstlerin seit 1998 Mitglied der Gruppe Fraktur (Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen in Kunst und Kultur e.V.).Heute lebt Anna Lisa Eller in Ippling bei Sarreguemines in einem alten Bauernhof und baut einen Kunsthof auf. Sie ist seit Jahren Dozentin in der Katholischen Erwachsenenbildung und der VHS in Saarbrücken und leitet einen Malkurs im Malclub Saar. Die Bilder von Anna Lisa Eller sind anspruchsvolle Werke, die durch Klang, Fülle und schöpferischem Aufbruch gekennzeichnet sind. Ihre Arbeiten entstehen beim Festhalten des Augenblicks, dem Spiel der Farben im Licht und das zarte Verwischen der Grenzen des Gegenständlichen. Farben sind für die Künstlerin bewegende, gestaltbare Wesen. Durch Setzen und Gegensetzen von Formen und Farben entstehen Spannungsfelder zwischen Ruhe und Bewegung. Mit Pinsel, Spachtel und den Händen gelingt es ihr immer wieder, in ihren Arbeiten Lebendigkeit auf die Leinwand zu bringen. Hannelore Emmerich, geboren in Oranienburg hatte 1983 erste Kontakte mit Keramik. Danach bildete sie sich bei verschiedenen Dozenten, wie Lydia Heinz, Hans Gassmann, Kley-Baltes, Lyn Riccardo, Harald Pegodzienski, Andreas Neubert und anderen, weiter. 1998 war Hannelore Emmerich Gründungsmitglied der Gruppe "Fraktur" (Landesarbeitsgemeinschaft der Frauen in Kunst und Kultur e.V.). Sie beteiligte sich an verschiedenen Gruppenausstellungen im Saarland und München. Die Bearbeitung des Themas "Gegen den Strom" lässt die Künstlerin die Auseinandersetzung mit dem Figurativen suchen. Der Farbenlehre Goethes folgend stehen die Farben symbolhaft für Gefühle, Gedanken und Zustände. Hannelore Emmerich zeigt Keramik Objekte; verschiedene Keramikarbeiten wie Gefäße, Skulpturen, Stelen-doppelwandige Gefäße, plastische Gestalten aus RTM-Ton und Raku gebrannt. Die Ausstellung ist bis 27. Juni zu sehen. red Öffnungszeiten Galerie Rathaus Nohfelden: Montag bis Donnerstag von acht bis 16 Uhr, Freitag von acht bis zwölf Uhr.