1. Saarland

Aufmerksamkeit und Unterstützung

Aufmerksamkeit und Unterstützung

Musikstadt St. WendelAufmerksamkeit und UnterstützungZum Artikel "Urknall hängt in der Luft", SZ vom 1. März.Für mich ist das Projekt Urknall am Cusanus-Gymnasium ein kultureller Schatz in Stadt und Kreis St. Wendel, der in dieser Form und über die Dauer von 30 Jahren in Deutschland seinesgleichen sucht

Musikstadt St. Wendel

Aufmerksamkeit und Unterstützung

Zum Artikel "Urknall hängt in der Luft", SZ vom 1. März.

Für mich ist das Projekt Urknall am Cusanus-Gymnasium ein kultureller Schatz in Stadt und Kreis St. Wendel, der in dieser Form und über die Dauer von 30 Jahren in Deutschland seinesgleichen sucht. Das ist Sozialarbeit pur und der "Sauerteig" für die Musikstadt St. Wendel.

Deshalb gilt unser aller Aufmerksamkeit und Unterstützung, das Bigband-Projekt Urknall (Knallbonbons, Urknällchen und Urknall) zu erhalten. Das Werk des Musikers und Pädagogen Ernst Urmetzer, der viel Herzblut, musikalisches und pädagogisches Können, Fleiß sowie Marketingarbeit in die musikalische und soziale Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen gesteckt hat, sollte unbedingt fortgesetzt werden. Mit dem Bildungs- und Kulturzentrum Impuls der Stiftung Hospital St. Wendel will auch ich gerne dazu beitragen, dass wir weitere Auftrittsmöglichkeiten für die junge Truppe finden.

Aber das Wichtigste ist, dass mit Ideenreichtum und Flexibilität eine gesicherte Grundlage für den Fortgang der Musikerziehung der Kinder und Jugendlichen geschaffen wird (finanziell und personell). Dabei darf es auch keine Berührungsängste zu privaten oder kommunalen Musikschulen geben.

Aus diesem Grunde ermutige ich die Lehrerschaft, Stadt und Kreis St. Wendel und das Kultusministerium, sich zusammenzusetzen, kreativ zu sein und die bestehenden Musikschulen in St. Wendel in ein pädagogisches Konzept einzubeziehen. Ich rufe allen Beteiligten guten Willens zu, betätigen Sie sich als Hüter des Schatzes "Urknall".

Willi Gregorius, Leiter Bildungs- und Kulturzentrum Impuls, St. Wendel

Windkraft

Die Bürger sind enttäuscht

Zum Artikel "Bald gibt's in Freisen fünf Flächen für Windräder", SZ vom 15. Februar.

Laut Gemeinderatsbeschluss wurden in der Gemeinde Freisen neue Flächen für Windanlagen ausgewiesen. Trotz aller Gegenargumente hat man jetzt doch das Gebiet am Heiligenbrunnen ausgewiesen. Der Ortsteil Oberkirchen hat das Gebiet um den Weiselberg frei gehalten, Hochachtung und Respekt. Unsere Freisener Gemeindevertreter sind sich wohl gar nicht im Klaren, was das Gebiet am Heiligenbrunnen für den Freisener Bürger an Stellenwert hat. Das Gebiet am Heiligenbrunnen hat zumindest den gleichen Stellenwert wie das Gebiet am Weiselberg.

Hier am Weiselberg wird alles für den Tourismus getan. Wir im Ortsteil im Freisen haben im Gebiet am Heiligenbrunnen sämtliche Voraussetzungen für Erholung-Freizeit, zum Beispiel Kneippanlagen, Mineralien-Eldorado, Schürfungen seitens des Mineralienvereins, wo bei jährlichen Schürfungen Menschen aus ganz Europa anreisen. Diese Leute sind voller Begeisterung über dieses Gebiet, aber auch enttäuscht über das Vorhaben, diesen Ort mit Windanlagen zu verschandeln.

Wenn das Werbung für Tourismus in Freisen ist, dann wollen das nur einige Gemeindevertreter verstehen. Der Freisener Bürger jedenfalls nicht. Mit Wind erzeugt man auch starken Gegenwind. Natur muss Natur bleiben.

Alois Becker, Freisen

Kaiserschnitt

Mehr Fragen als Antworten

Zum Artikel "Eltern wollen kein Risiko eingehen", SZ vom 18. Februar.

Verkehrte Welt: "Der sanfte Kaiserschnitt", das hört sich an wie ein Wellnessangebot aus dem Wohlfühlkrankenhaus. Aber auch der "sanfte Kaiserschnitt" ist und bleibt eine Operation mit all ihren Risiken und Komplikationen. Auch gehört zu dieser Operation eine Anästhesie mit Risiken oder Nebenwirkungen, gerade bei der hochschwangeren Frau. Wie bei anderen Operationen ohne medizinische Indikation (Schönheitsoperationen) hat der Gesetzgeber daher sehr hohe Anforderungen über die Risikoaufklärung bei solchen Operationen gestellt. Sanft klingt da eher verharmlosend in meinen Ohren. Was auch unerwähnt bleibt: Ein Wunschkaiserschnitt ohne medizinische Indikation ist nicht erstattungsfähig durch die Krankenkassen. Wieso zahlen wohl die meisten trotzdem nicht selbst für einen solchen Eingriff? Welche möglichen negativen Folgen kann ein Kaiserschnitt für das Kind mit sich bringen? Wo liegen andere Gründe für die immer weiter steigende Zahl an Kindern die per Operation zur Welt kommen? Zunehmende fehlende Erfahrung der Geburtshelfer, zum Beispiel bei Geburt eines Kindes aus Beckenendlage? Zunehmendes Alter der Frauen bei Geburt des ersten Kindes? Zunehmende Anspruchshaltung der Eltern auch Dinge wie die Geburt eines Kindes wie andere wichtige Termine zu planen, vielleicht passt gerade der 12.12.2012 ganz gut? Für mich wirft auch der sanfte Kaiserschnitt mehr Fragen als Antworten auf. Ich denke daher, dass auch Paare, die sich bewusst für eine natürliche Geburt entscheiden, sicher nur das Beste für ihr Kind wollen.

Stefan Brehm, Marpingen