Auf der Kehrmaschine durch die Halle

Auf der Kehrmaschine durch die Halle

Erbach. Der Baubetriebshof der Stadt Homburg (BBH) sorgt für ein sauberes und ansehnliches Stadtbild. Die Mitarbeiter erbringen für Bürger und Stadt umfangreiche Dienstleistungen, die von der Abfallentsorgung bis hin zur Grünpflege öffentlicher Anlagen reichen

Erbach. Der Baubetriebshof der Stadt Homburg (BBH) sorgt für ein sauberes und ansehnliches Stadtbild. Die Mitarbeiter erbringen für Bürger und Stadt umfangreiche Dienstleistungen, die von der Abfallentsorgung bis hin zur Grünpflege öffentlicher Anlagen reichen. Nun präsentierte sich der Baubetriebshof auf dem Gelände Am Hochrech einer breiten Bevölkerung zum ersten Mal im Rahmen eines Tages der offenen Tür. Dort, wo sonst schwere Fahrzeuge stehen und viele Mitarbeiter im Einsatz sind, hatten Bürger am Freitag Gelegenheit, sich über vielfältige Aufgaben und Dienstleistungen des BBH zu informieren.Dieser erste Kommunaltag sei einerseits "Werbung in eigener Sache", betonte Jens Motsch, stellvertretender Leiter des Baubetriebshofes. Andrerseits wolle man damit der Öffentlichkeit zeigen, welche Aufgaben der Baubetriebshof zu erfüllen habe. "Das und die ganze Logistik, die dahinter steckt, ist bei den Bürgern eigentlich wenig bekannt", fügte Motsch hinzu. Annähernd 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - darunter zehn Auszubildende in den Berufsbildern Kfz-Mechatroniker sowie Garten- und Landschaftsbauer - sind beim BBH beschäftigt. Darüber hinaus verfügt er über 180 Fahrzeuge und Arbeitsgeräte, betonte der beim Baubetriebshof für das Kaufmännische zuständige Waldemar Drumm. Im Rahmen des Tages der offenen Tür wurden Rundgänge und Führungen auf dem gesamten Gelände angeboten.

Angesichts des breiten Spektrums des BBH gab es allerhand zu sehen. BBH-Mitarbeiter standen den Besuchern mit Rat und Tat zur Seite und beantworteten gerne alle Fragen zu den Aufgaben des Betriebshofes sowie zu der Vielzahl der in der Halle und im Außenbereich ausgestellten Spezialgeräte. Begeistert von den Angeboten zeigte sich Irmgard Underwood aus Colorado, die für drei Wochen in Deutschland weilt. Sie durfte, ebenso wie Gisela Hautz, einmal allein mit einer Dulevo-Kehrmaschine fahren. "Das macht Riesenspaß", meinte Underwood. "Damit könnte ich bei uns in Colorado die ganze Straße sauber machen", schmunzelte sie. "Die Maschine lässt sich wunderbar fahren", bestätigte Irmgard Hautz und drehte in der Halle gemütlich eine kleine Runde. Waldemar Drumm hatte die Führung der Frauengruppe übernommen, die das Angebot dankbar annahm. Unter den vielen Besuchern waren auch einige ehemalige Mitarbeiter des Eisenwerks Kaiserslautern, die vor Jahren in der mittlerweile umgestalteten Halle gearbeitet hatten und von der Neugestaltung des ganzen Geländes überrascht waren. Für das leibliche Wohl der Besucher sorgte der Förderverein des Löschbezirks Homburg-Mitte, der den Erlös für die eigene Jugendarbeit verwendet. "Der Tag ist eine Werbung in eigener Sache."

Jens Motsch