1. Saarland

Auf den Spuren des Schmugglerpfades

Auf den Spuren des Schmugglerpfades

Hirstein. "Das war richtig cool", freuten sich Marcel, Iven und Paul. Die drei Achtjährigen aus Freisen, Werschweiler und Bubach gehörten zu den 22 Kindern, die am vergangenen Montag auf den Spuren des Namborner Schmugglerpfades wanderten mit anschließendem Spiel, Spaß und Spannung an der Wassertretanlage "Auf Fathel" in Furschweiler

Hirstein. "Das war richtig cool", freuten sich Marcel, Iven und Paul. Die drei Achtjährigen aus Freisen, Werschweiler und Bubach gehörten zu den 22 Kindern, die am vergangenen Montag auf den Spuren des Namborner Schmugglerpfades wanderten mit anschließendem Spiel, Spaß und Spannung an der Wassertretanlage "Auf Fathel" in Furschweiler. Möglich machte es der Kreisverband der Arbeiterwohlfahrt (Awo) St. Wendel mit einer Ferien-Maßnahme für Daheimgebliebene. Traditionsgemäß begann seine Erlebniswoche beim Awo-Ortsverein Hirstein. "Gegen einen geringen Kostenbeitrag versuchen wir jedes Jahr den Kindern viel Abwechslung in den Ferien zu bieten", so die Kreisvorsitzende der Awo-St. Wendel, Marlene Weinmann.Das ist zum Auftakt wiederum gut gelungen, auch wenn das Wetter alles andere als sommerlich war. Die Kinder waren schon ganz ungeduldig auf das, was sie erwartete. Mit den Betreuern vom Landesjugendwerk, Michaela Siegert und Georges Spingler, der stellvertretenden Ortsvorsitzenden der Awo-Hirstein, Alexa Voss und Martina Cullmann von der Awo, machten sich die jungen Wanderer auf die Drei-Kilometer-Sport-Orientierungstour. Unterwegs ließ sich der angesagte "Schinderhannes", wahrscheinlich aus Angst vor der großen Kinderschar im Gebüsch nicht blicken. Die mitgebrachten Badesachen für die Wassertretanlage mussten leider wegen des kühlen Wetters im Rucksack bleiben. Trotzdem hatten die Kinder ihren Spaß. Hannah (neun Jahre) und Emely (zehn Jahre), beide aus Eitzweiler, Amandine (zehn Jahre) aus Oberthal waren eifrig bei der Herstellung von Bändern für das Spinnennetz beschäftigt, wo alle Kinder dann durchklettern mussten. Tom (sieben Jahre) und Lewis (acht Jahre) aus Freisen haben - nach eigener Aussage - die Geschicklichkeits- und Gedächtnisspiele sowie das Tauziehen am besten gefallen.

Andere pielten Fußball, gemeinsam bauten sie Schiffchen aus Holz und Blätter und ließen sie auf der Tretanlage schwimmen. "Alexas" Räubersuppe und Kuchen war eine gute Stärkung für den Rückweg. Nico und Maximillian (beide zehn Jahre) aus Werschweiler und Mosberg-Richweiler freuen sich auf weitere Ferien-Aktionen der Arbeiterwohlfahrt. se