Auf Bilderreise gehen in mediterrane Gegenden

St. Wendel. Am Donnerstag, 30. Oktober, beginnt um 17 Uhr im St. Wendeler Stadtmuseum im Rahmen der Ausstellung "Albert Haberer - Reiseerinnerungen und Anderes 98 -08" ein Werkgespräch mit dem Künstler. Alle Interessenten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. Anlass für die Ausstellung, die noch bis einschließlich Sonntag, 16. November, zu sehen ist, ist der 75

 Das Bild "Sao Vicente" ist in St. Wendel zu sehen. Fotos: Museum

Das Bild "Sao Vicente" ist in St. Wendel zu sehen. Fotos: Museum

 Albert Haberer

Albert Haberer

St. Wendel. Am Donnerstag, 30. Oktober, beginnt um 17 Uhr im St. Wendeler Stadtmuseum im Rahmen der Ausstellung "Albert Haberer - Reiseerinnerungen und Anderes 98 -08" ein Werkgespräch mit dem Künstler. Alle Interessenten sind eingeladen. Der Eintritt ist frei. Anlass für die Ausstellung, die noch bis einschließlich Sonntag, 16. November, zu sehen ist, ist der 75. Geburtstag des Künstlers Albert Haberer. Es ist seine zweite Einzelausstellung im Museum. Im Jahre 2001 wurde das Werk des Mia-Münster-Preisträgers bereits mit einer großen Retrospektive gewürdigt. Das Thema der Landschaftsdarstellungen - auch die Stadtbilder sind damit gemeint - durchzieht das Werk Albert Haberers bis zum heutigen Tag. In diesen Bildern werden die Eindrücke vieler Urlaubs- und Studienreisen verarbeitet, die er als Inspirationsquellen für seine künstlerische Arbeit nutzt. Diese Reisen führen ihn vor allem in den mediterranen Raum, aber auch nach Lothringen oder Norwegen. Die intellektuelle Auseinandersetzung mit Literatur, Musik und Kunstgeschichte, sowie mit aktuellen Themen aus Politik und Gesellschaft, prägt in weiten Teilen den inhaltlichen Aspekt seiner Kunst. So finden etwa seine Kenntnisse der Kunstgeschichte durch die Verwendung von Bildzitaten aus Werken früherer Meister ihren direkten Niederschlag im künstlerischen Werk. Die gesellschaftskritischen Züge in Haberers Bildern sind hintersinnig, bisweilen mehrdeutig und oftmals mit einem Schuss Ironie versetzt. Zu diesen kritischen Bildern gehören auch die vielen Frauendarstellungen. Hier überzeichnet Albert Haberer die Klischees des Frauenbildes in der Gesellschaft, wie sie uns in den Medien vorgeführt werden. Die Lust an der Montage, der Zusammenfügung scheinbar unvereinbarer Elemente innerhalb verschiedener Realitätsebenen, zeigt sich in vielen Arbeiten. Wie Wortspiele muten sie an, wie Bilderrätsel, die der Betrachter erst lösen muss. Gelegenheit dazu haben die Interessenten am Donnerstag, 30. Oktober. Im Rahmen eines Werkgespräches kann man sich mit dem Künstler Albert Haberer über seine Arbeit unterhalten. redÖffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch und Freitag von zehn bis 13 und 14 bis 16.30 Uhr, Donnerstag von zehn bis 13 und 14 bis 18 Uhr, Samstag von 14 bis 16.30 Uhr, Sonntag und an Feiertagen von 14 bis 18 Uhr. Montags ist geschlossen.

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