Auersmachers Trainer Jörn Birster genießt die derzeitige Situation

Auersmacher. Das Spitzenspiel des zehnten Spieltages der Fußball-Verbandsliga Saar findet am Samstag um 15.30 Uhr im Saar-Blies-Stadion in Auersmacher statt. Der SVA empfängt den SC Friedrichsthal. Für beide Mannschaften kann die Begegnung richtungweisend für die kommenden Wochen werden. Gewinnt Auersmacher, bleiben sie am bislang beeindruckend souveränen Tabellenführer aus Jägersburg dran

Auersmacher. Das Spitzenspiel des zehnten Spieltages der Fußball-Verbandsliga Saar findet am Samstag um 15.30 Uhr im Saar-Blies-Stadion in Auersmacher statt. Der SVA empfängt den SC Friedrichsthal. Für beide Mannschaften kann die Begegnung richtungweisend für die kommenden Wochen werden. Gewinnt Auersmacher, bleiben sie am bislang beeindruckend souveränen Tabellenführer aus Jägersburg dran. Verliert Friedrichsthal, ist der Kontakt zur Spitzengruppe erst einmal abgerissen."Ich wünsche meinem Kollegen Marco Emich, dass er das mit seiner Mannschaft weiter so durchzieht. Für ihn freut mich das sehr", sagt Auersmachers Trainer Jörn Birster, "aber beim Blick auf die Tabelle lohnt es sich, näher hinzuschauen. Jägersburg hatte mit Ausnahme von Eppelborn noch keine Spitzenmannschaft als Gegner. Auch wir haben nur gegen Mannschaften gewonnen, die nicht im oberen Drittel der Tabelle landen werden."Demnach ist Friedrichsthal der erste ernsthafte Prüfstein, der in Auersmacher seine Aufwartung macht. "Eine Niederlage gegen eine mit so vielen erfahrenen Spielern besetzte Mannschaft wie Friedrichsthal muss für uns eigentlich der Normalfall sein", gibt Birster die Favoritenrolle an die Gäste ab, "wir genießen einfach die derzeitige Situation und werden uns auch von einem verlorenen Spiel nicht von unserem Weg abbringen lassen." Der Weg, den der SVA vor der Saison eingeschlagen hat, hat zu einer deutlichen Verjüngung des Kaders geführt. Doch die überragenden Leistungen beispielsweise der Hector-Brüder, von Tim Stegerer, aber auch von Philipp Hoffmann sind auch anderen Vereinen nicht verborgen geblieben. Stegerer soll schon vor der Saison in Neunkirchen ein Thema gewesen sein. "Man weiß nicht, ob diese Spieler bei anderen Vereinen ihre Leistung so abrufen könnten", sagt Birster und setzt auf die enge persönliche Bindung der Spieler an den Verein: "Wir waren teilweise bei der Arbeitsplatzsuche behilflich. Das ist sicher mehr wert, als irgendwo eine Klasse höher zu spielen." Zumal der SVA ja selbst in der Lage zu sein scheint, um den Aufstieg ein Wörtchen mitzureden. "Zu diesem Zeitpunkt der Saison ist das Thema Oberliga für uns viel zu weit gegriffen", so Birster, "wir haben jetzt zwei schwere Spiele gegen Friedrichsthal und Brebach. Wenn wir da punkten, schauen wir weiter." Die Zukunft beim SVA werden Anton Ellenberger und Alexander Winter nicht mehr miterleben. Die Verträge der beiden Spieler, die vor der Saison vom B-Ligisten Zenit Saarbrücken kamen, wurden in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. cor

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