Applaus für gute Unterhaltung

Applaus für gute Unterhaltung

Reimsbach. Im Rahmen des Jahreskonzertes des Musikvereins Reimsbach-Oppen wurden drei Musiker für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. "Das Jahreskonzert ist ein würdiger Rahmen, um den Musikern die Ehre zu erweisen, die sich seit 40 Jahren für den Musikverein engagieren", betonte der Vorsitzende Ermin Blum

Reimsbach. Im Rahmen des Jahreskonzertes des Musikvereins Reimsbach-Oppen wurden drei Musiker für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt. "Das Jahreskonzert ist ein würdiger Rahmen, um den Musikern die Ehre zu erweisen, die sich seit 40 Jahren für den Musikverein engagieren", betonte der Vorsitzende Ermin Blum. Christian Gastauer, stellvertretender Kreisvorsitzender des Bundes Saarländischer Musikvereine, ehrte Matthias Puhl, Günther Horf und Hartmut Dillschneider für ihre 40-jährige Mitgliedschaft im Musikverein Reimsbach-Oppen.

Erstes Instrument: Trompete

Alle drei Aktiven traten 1971 in den Verein und spielten als Instrument die Trompete. Unterrichtet wurden sie von Walfried Kläser. 1972-1975 spielten sie im Jugendorchester und traten dann dem großen Orchester bei. Günther Horf spielt zeitweise Saxophon, und Hartmut Dillschneider wechselte zum Tenorhorn. Puhl und Horf sind außerdem im Vorstand tätig.

In gewohnt charmanter Weise führte Andreas Weyand dann durch das musikalische Programm des Musikvereins, das mit "Chicago Festival" eröffnet wurde. Dirigent Axel Schnur hatte wie immer ein sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. "Wir werden im Laufe des Abends die verschiedensten Facetten der Musik streifen," kündigte Weyand an. So bekam das Publikum neben Kirchenmusik "Jesu, Joy of Man`s Desiring" von Sebastian Bach und arrangiert von Alfred Reed, Musicalmelodien "Joseph and the Amazing Technicolor Dreamcoat" , Filmmusik "Indiana Jones Selection", dem Marsch "March to Mars" auch eine Gesangseinlage zu hören. Zu der Begleitung des Musikvereins interpretierte Jennifer Fröhlich gekonnt den Song "I am what I am" von Gloria Gaynor. Auch eine Soloeinlage von Martin Krämer am Euphonium beeindruckte die Zuhörer.

Besonders außergewöhnlich war der Titel "From These Ashes" von Chuck Elledge, ein Titel aus der modernen Programmmusik. Dabei wird ein bestimmtes Bild oder eine Situation musikalisch näher gebracht. Die Zuhörer konnten sich bei dem Stück in das Ereignis eines Waldbrandes hinein versetzen. Neben den konventionellen Instrumenten wurden auch verschiedene Geräusche wie beispielsweise das Knistern des Feuers durch unkonventionelle Erdnusstüten und Ähnliches dargestellt.

Das Publikum wollte Zugaben

Der friedliche Wald mit seinen Bewohnern, den Menschen, Tieren und Pflanzen ist in Aufruhr, als ein Brand ausbricht. Nach dem Feuer ist alles tot. Doch aus der Asche entsteht wieder eine neuer Wald und mit ihm neues Leben. Das Publikum war von dem Vortrag begeistert und es wurde wieder einmal deutlich, was Musik alles ausdrücken kann.

Die Zuhörer spendeten reichlich Applaus, und der Musikverein durfte nicht ohne zwei Zugaben von der Bühne.