1. Saarland

AntAttack traf den Geschmack der 1200 begeisterten Besucher

AntAttack traf den Geschmack der 1200 begeisterten Besucher

Dillingen. "AntAttack", das stand am Samstag im Dillinger Lokschuppen für Rockfestivalstimmung mitten im Winter. Vom Nachmittag bis spät in die Nacht trieb ein ebenso langes wie abwechslungsreiches Lineup von Bands den Besuchern mit dröhnenden Gitarren und vibrierenden Bässen den Frost aus den Gliedern

Dillingen. "AntAttack", das stand am Samstag im Dillinger Lokschuppen für Rockfestivalstimmung mitten im Winter. Vom Nachmittag bis spät in die Nacht trieb ein ebenso langes wie abwechslungsreiches Lineup von Bands den Besuchern mit dröhnenden Gitarren und vibrierenden Bässen den Frost aus den Gliedern. Die Fans dankten es den Musikern mit ausgelassener Stimmung und frenetischem Jubel. Die Zusammenstellung des Programms beim ersten "AntAttack"-Festival konnte sich sehen und hören lassen. So tobte das Bremer Rock-Urgestein Dimple Minds zum ersten Mal über eine saarländische Bühne. Mit ihren direkten, deutschsprachigen Texten trafen die Rocker aus dem Norden auch in Dillingen den Nerv der Fans. Noch weiter nördlich liegt die Heimat von Venerea. Die Band um den wikingerbärtigen Sänger Mikael Persson kommt aus Schweden. Einen noch weiteren Weg an die Saar hatten die Jungs von Stung Out. Die Punkband aus Simi Valley in Kalifornien bewiesen in Dillingen, dass sie seit ihrer Gründung 1992 nichts von ihrem Biss verloren haben. Insgesamt deckten die acht Gruppen des Festivals die Bandbreite der Rockmusik ab, vom klassischen Rock über Deutschpunk bis zum Rockabilly. Die 1200 gut gelaunten Besucher sorgten auch bei den Organisatoren des "AntAttack" für fröhliche Gesichter. Stefan Mohr, Dustin Sunder, Thomas Schmidt und Carmelo Loporto sind alle seit Jahren in der saarländischen Musik- und Konzertszene aktiv. Mit der Realisierung eines Rock-Festivals im Winter arbeiteten sie zum ersten Mal zusammen. see