Aneurysma: Infotag warnt vor der schleichenden Gefahr im Bauch

Aneurysma: Infotag warnt vor der schleichenden Gefahr im Bauch

Saarbrücken. Albert Einstein musste daran sterben. Aber heute muss eine geplatzte Bauchschlagader kein Todesurteil mehr sein. Darauf weist am Samstag, 8. Mai, ein deutschlandweiter Infotag hin. Titel: "Die Zeitbombe im Bauch: Nationaler Tag zur Bauchschlagader - lassen Sie sich screenen"

Saarbrücken. Albert Einstein musste daran sterben. Aber heute muss eine geplatzte Bauchschlagader kein Todesurteil mehr sein. Darauf weist am Samstag, 8. Mai, ein deutschlandweiter Infotag hin. Titel: "Die Zeitbombe im Bauch: Nationaler Tag zur Bauchschlagader - lassen Sie sich screenen". Im Klinikum Saarbrücken können sich Interessierte von 9 bis 13 Uhr bei Vorträgen informieren und per Ultraschall auf eine krankhafte Erweiterung der Bauchschlagader untersuchen lassen. Betroffen sind als Folge einer Gefäßverkalkung meist Männer und Raucher. Jeder 20. Mann über 65 hat eine solche krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader. Weil die Betroffenen ihr Aneurysma zunächst nicht bemerken, ist es die zehnthäufigste Todesursache. Wenn die Gefäßwände platzen, leiden die Betroffenen an unerträglichen Bauchschmerzen, die in den Rücken ausstrahlen, an Übelkeit und Brechreiz. Nur wer sofort operiert wird, kann dann der inneren Verblutung entrinnen. Eine andere Gefahr sind Blutgerinnsel im Aneurysma, die plötzlich Beingefäße verschließen. Eine rechtzeitige Diagnose kann also lebenswichtig sein. Das schmerz- und strahlenfreie Screening besteht aus einem Abtasten des Bauches und einer kurzen Ultraschalluntersuchung. Außerdem fragt der Arzt, ob die Krankheit in der Familie liegt. Ist das Aneurysma größer als fünf Zentimeter, steigt die Gefahr erheblich, dass die Gefäßwand reißt. red

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