1. Saarland

Anerkennung für einen Künstler der Heimat

Anerkennung für einen Künstler der Heimat

Losheim am See. Bürgermeister Lothar Christ lobte die Initiative des Heimatvereins, mit der Anbringung einer Gedenktafel am Losheimer Schlösschen, auf den Kunstmaler Otto von Pidoll, sein Leben und sein künstlerisches Schaffen aufmerksam zu machen

Losheim am See. Bürgermeister Lothar Christ lobte die Initiative des Heimatvereins, mit der Anbringung einer Gedenktafel am Losheimer Schlösschen, auf den Kunstmaler Otto von Pidoll, sein Leben und sein künstlerisches Schaffen aufmerksam zu machen. Otto von Pidoll, wie er im Losheimer Volksmund bekannt war, oder Otto Franz von Pidoll zu Quintenbach, so sein richtiger, adeliger Name, so Lothar Christ, sei den Losheimern wohl bekannt, sei er doch "einer von ihnen" gewesen. Sein Heimatort Losheim habe stark sein künstlerisches Schaffen geprägt. Losheim in allen Ansichten, vor allem in alten Ansichten, sei auf seinen Gemälden erhalten. Dass er heute diesen Sammlerwert unter seinen Mitbürgern habe, sei auch für seine Familie ein Zeichen für die Anerkennung des Menschen Otto von Pidoll und seines künstlerischen Schaffens. Bürgermeister Lothar Christ: "Wir als Gemeinde Losheim am See können daher zu Recht stolz sein einen solchen Künstler, der in der vergangenen Woche 100 Jahre alt geworden wäre, als Mitbürger in unseren Reihen gehabt zu haben. Die Gemeinde wird sein Andenken ehren und auch für zukünftige Generationen in Würde halten." Der Vorsitzende des Losheimer Heimatvereins, Hubert Schommer, erinnerte in einer kurzen Ansprache an Leben und Wirken des Künstlers. Otto von Pidoll zu Quintenbach wurde am 22. Mai 1908 in Losheim, Kreis Merzig, geboren. Bereits sehr früh zeigte sich sein künstlerisches Talent. Sein Heimatort Losheim prägte stark sein künstlerisches Schaffen. Seine beeindruckenden Werke, so Hubert Schommer, machten ihn zu einem der bekanntesten Maler des Saarlandes. Er starb am 12. Juni 1982 in Losheim. Schommer dankte insbesondere der Familie von Pidoll, die durch den Sohn Franz-Josef von Pidoll vor Ort auch vertreten war, für die Unterstützung bei der Initiative des Heimatvereins. dy> Seite C4: weiterer Bericht