An der Grenze zwischen Bayern und Preußen

An der Grenze zwischen Bayern und Preußen

Am kommenden Samstag, 29. April, von 14 bis 17 Uhr, bietet die Volkshochschule St. Ingbert eine geführte Grenzsteinwanderung von St. Ingbert nach Sulzbach unter der Leitung des Vorsitzenden des Heimat- und Verkehrsvereins St. Ingbert Konrad Weisgerber an. Das Thema lautet "Silberner Pfahl und Wolfsangel vom Gehnbach zum Schnappach - Wanderung entlang der alten Grenze der Grafschaft von der Leyen und Nassau-Saarbrücken". Treffpunkt ist der Marxplatz in der Gehnbachstraße gegenüber Haus Nr. 50. Die Wanderung führt entlang der Grenze zwischen St. Ingbert und Sulzbach, dem Königreich Preußen und Bayern.

Die Grenzsteine stammen aus der Zeit vor der französischen Revolution. Sie markieren die historische Grenze der Grafschaft von der Leyen und Nassau-Saarbrücken. Die Wanderung führt entlang des alten Neuweiler Wegs am Schlackenberg vorbei und parallel zum Gehnbach bis an den sogenannten Kuhfladenbrunnen. Die Teilnehmer folgen der natürlichen Grenze Gehnbach bis zum Stein 15 am Bruchwald. Von Stein 15 zum Stein neun führt der Weg hoch zum Weg am Gatter.

An der Schautafel erhalten die Teilnehmer weitere Informationen zum Grenzsteinweg. Steil hinab geht es anschließend zum Schnappach von Stein neun zu Stein drei. Auf dem Rückweg besteht die Möglichkeit, die neu gewonnen Erkenntnisse zu verarbeiten und zu diskutieren. Gutes Schuhwerk ist erforderlich.

Die Teilnahme an der Wanderung ist kostenlos. Weitere Informationen bei der Geschäftsstelle der VHS St. Ingbert, Kaiserstr. 71, Tel. (0 68 94) 1 37 26 oder per E-Mail: vhs@st-ingbert.de.

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