Alter Rathausplatz soll schöner sein

Eiweiler. Mit den Haushaltswünschen für das Jahr 2009 beschäftigte sich der Eiweiler Ortsrat. Einstimmig forderte der Rat die Verwaltung auf, Geld für die Sanierung des alten Rathausplatzes in den Haushalt einzustellen. Thomas Brünet (SPD) schlug vor, den Platz, auf dem derzeit Autos wild parken und ein Boot abgestellt ist, zur Ruhezone umzufunktionieren

Eiweiler. Mit den Haushaltswünschen für das Jahr 2009 beschäftigte sich der Eiweiler Ortsrat. Einstimmig forderte der Rat die Verwaltung auf, Geld für die Sanierung des alten Rathausplatzes in den Haushalt einzustellen. Thomas Brünet (SPD) schlug vor, den Platz, auf dem derzeit Autos wild parken und ein Boot abgestellt ist, zur Ruhezone umzufunktionieren. "Man könnte den Platz mit Brasche überziehen, ein paar Bäume pflanzen, Bänke und Spielgeräte hinstellen. Dafür würden 15000 Euro reichen", so Brünet. "Die 15000 Euro würden nicht mal für die Planung reichen", erwiderte dagegen Manfred Ziegler (CDU). Sein Fraktionssprecher Jörg Herrmann schlug deshalb vor, den Rathausplatz zu einem Parkplatz umzuwidmen und auszubauen, damit könne die Gemeinde auch das wilde Parken unterbinden. Außerdem bräuchte man wegen der Saarbahn ohnehin zusätzlichen Parkraum. "In der Zielsetzung sind wir uns einig: So wie der Platz jetzt ist, kann er nicht bleiben. Wir wissen aber nicht, mit welchen Kosten das verbunden ist und welche Mittel zur Verfügung stehen. Deshalb sollten wir lediglich fordern, dass der Rathausplatz in einen ordnungsgemäßen Zustand versetzt wird, damit dort ein geregeltes Parken und eine eventuell anderweitige Nutzung möglich ist", sagte Ortsvorsteher Hermann Bär (CDU). Diesem Kompromiss stimmten die Fraktionen zu. Darüber hinaus forderte der Rat einstimmig, dass die Verwaltung Geld für die Verkleidung der Außenfassade der Großwaldhalle im Bereich Hambacher Weg, für die Sanierung der Decke in der Großwaldhalle und für den Ausbau der Straßenbeleuchtung im Oberen Hof und in der Kirschhofer Straße in den Haushalt einstellen soll. Herrmann: "Im Oberen Hof gibt es eine mit dichten Hecken bewachsene Engstelle. Besonders im Winter ist das eine so unübersichtliche und dunkle Stelle, dass Autofahrer Kinder zu spät erkennen würden. Und in der Kirschhofer Straße. Im Bereich Taubenhumus ist es auch wegen Hecken und der über die Straße wachsenden Bäume sehr dunkel." Außerdem fordern CDU und SPD die Verwaltung auf, Geld für den Endausbau der Straße Auf der Werth in den Haushalt einzustellen. Die NÖL stimmte diesem Antrag nicht zu. Hermann Bär zum Eiweiler Forderungskatalog: "Bis auf die Erweiterung der Straßenbeleuchtung sind das alles Forderungen, die wir schon 2007 aufgestellt hatten, die aber noch nicht umgesetzt worden sind."

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