1. Saarland

Alten Menschen keine Angst einjagen

Alten Menschen keine Angst einjagen

Pflege unter der LupeAlten Menschen keine Angst einjagenZu Artikeln über Mängel in der Altenpflege. Berichte dieser Art lese ich nun schon seit Jahren und denke mir meinen Teil dabei. Nun ist aber langsam das Maß voll

Pflege unter der LupeAlten Menschen keine Angst einjagenZu Artikeln über Mängel in der Altenpflege. Berichte dieser Art lese ich nun schon seit Jahren und denke mir meinen Teil dabei. Nun ist aber langsam das Maß voll. Dieser selbsternannte "Pflegepapst" Fussek verunglimpft seit Jahren mit den gleichen Parolen meinen Berufsstand, und das sollten sich alle in der Pflege tätigen Menschen nicht gefallen lassen. Wer die Arbeit in Pflegeheimen kennt, weiß, dass hier überwiegend Menschen arbeiten, die eine Aufgabe in der Pflege alter und kranker Menschen sehen. Für viele dieser Menschen ist der Pflegende oftmals der letzte Ansprechpartner. Ich arbeite seit mehr als 30 Jahren in diesem Beruf, der sicherlich nicht einfach ist, und ich habe in den ganzen Jahren gerne und mit Achtung vor dem Menschen meine Arbeit getan. Hier leisten Menschen für Menschen einen Dienst, der Achtung und Anerkennung verdient. In der Zeit, wo Herr Fussek mit seinen Thesen durch die Lande tingelt, könnte er doch einen Teil dieser Missstände beseitigen, oder? Alten Menschen wird mit solchen Berichten Angst eingejagt, Verunsicherung nimmt zu und vielen Menschen wird die Chance genommen, dem Altenheim unvoreingenommen zu begegnen, und junge Menschen, die motiviert sind, werden demotiviert. Wer soll freiwillig einen Beruf erlernen, der in der Öffentlichkeit immer wieder einseitig negativ dargestellt wird. Zudem wird vielen Angehörigen zu ihrem oft schlechten Gewissen ein Szenario vermittelt, das für mich unerträglich ist. Es gibt in der Altenpflege, wie wahrscheinlich überall, auch dunkle Schafe, das sollte aber nicht zu diesen allgemeinen Verunglimpfungen führen. Bevor sie einen "Pflegeexperten" wie Herrn Fussek immer wieder Raum geben , die gleichen Thesen zu verbreiten, sollten sie sich auch alte Menschen anhören, für die das Altenheim eine gute Alternative zum Leben zu Hause ist, wenn das nicht mehr möglich ist, anzuhören. Rosi Gruhn , Menningen Erneuerbare EnergienNatürlicher Raum wird zubetoniertZu: VSE baut kleinen Windpark, SZ vom 9. September Nun ist es endlich soweit. Die systematische Zerstörung der restlichen Rückzugsgebiete für Mensch und Tier wird in Angriff genommen. Zunächst hebt man ein Landschaftsschutzgebiet auf und bringt in eine intakte Natur tausende Kubikmeter Beton ein. Darauf errichtet man Windräder, die nur dann Strom liefern, wenn der Wind weht. Statistisch gesehen nicht einmal an 100 Tagen im Jahr. Cattenom und Ensdorf werden weiter gebraucht, um die Lücken zu schließen. Fledermäuse und Zugvögel haben keinerlei Rechte. Gutachten werden so hingebogen, dass es stimmt. Hauptleidtragende sind die Bewohner des mittleren Haustadter Tales. Mehr als traurig. Das alles natürlich nur, um ganz Wenigen die Kassen durch eine Zwangsabgabe zu füllen, die jeder Bürger zahlen muss. Adelinde Hahn, Hargarten