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Als Ratsmitglied etwas daneben benommen

Als Ratsmitglied etwas daneben benommen

Als Ratsmitglied etwas daneben benommenZu "Homburger Grüne ziehen bissige Bilanz", SZ vom 25. Januar:Wird die OB-Wahl in Homburg zur Schlammschlacht?Die Aussagen von Winfried Anslinger beim Neujahrsempfang der Grünen finde ich doch ein wenig unter der Gürtellinie

Als Ratsmitglied etwas daneben benommen

Zu "Homburger Grüne ziehen bissige Bilanz", SZ vom 25. Januar:

Wird die OB-Wahl in Homburg zur Schlammschlacht?Die Aussagen von Winfried Anslinger beim Neujahrsempfang der Grünen finde ich doch ein wenig unter der Gürtellinie. In Richtung des OB-Kandidaten Rüdiger Schneidewind hat er sich als Stadtratsmitglied etwas daneben benommen. Jeder kann seine eigene Meinung haben und äußern, aber unter Kollegen innerhalb im Stadtrat, egal welcher Partei man angehört, sollte man bei bevorstehenden Wahlkämpfen respektvoll miteinander umgehen. Als Vorsitzender des Sozialverbandes VdK Homburg mit 700 Mitgliedern kann ich aber sagen, Rüdiger Schneidewind ist bei uns sehr gut bekannt, er hält keine Büttenreden bei uns und hat noch nie ein Fass bei uns angeschlagen, aber er ist bürgernah, begrüßt die Mitglieder, lobt die Vereinsarbeit der Ehrenamtlichen, interessiert sich für die Wünsche der sozial Schwachen, dafür sind wir, der VdK Sozialverband Homburg, sehr dankbar. Unser Vorstand konnte bis jetzt bei unseren Veranstaltungen wie Neujahrsempfang oder Sommerfest mit 120 Teilnehmer noch nie jemanden aus der Stadtratsfraktion der Grünen oder der FDP begrüßen. Wir denken, da besteht auch kein Interesse, einmal Mitglieder eines Sozialverbandes anzuhören, was diese Menschen so betrifft. Ein Winfried Anslinger ist auch nur wenigen bekannt, außer den Berichten im Zusammenhang mit Boxkämpfen im Stadtrat. Damit macht man sich auch keine Freunde.

Es ist egal, wer OB wird, wichtig ist der demokratische und faire Umgang in der Öffentlichkeit miteinander. Herr Anslinger hat dem OB-Kandidat Marc Piazolo keinen Gefallen getan mit seiner Bemerkung. Er sollte aber wissen, wer den OB wählt: die Bürger von Homburg.

Nicht gegeneinander, sondern miteinander für die Bürger der Stadt Homburg arbeiten, nur so gewinnt man auch Wähler. Mehr Humor untereinander im Stadtrat wäre eine Möglichkeit. 2014 werden viele nach Homburg schauen.

Hans-Jürgen Burkart,

Homburg