Alltag gemeinsam planen und gestalten

Elm. Die 47 Einzel- und sechs Doppelzimmer, eingebunden in Wohnbereiche, die sich auf 3000 Quadratmeter erstrecken, nehmen allmählich Form an. Im Februar hatten der Seniorendienstleister "BeneVit" und die Firma Hochtief Projektentwicklung zum Spatenstich eingeladen, vergangene Woche schon wurde an der neuen Pflegeeinrichtung in der Ortsmitte von Elm Richtfest gefeiert

 Die Senioreneinrichtung "Benevit" in Elm nimmt Gestalt an. Zehn Bürger haben sich bereits für das Projekt interessiert. Foto: Heike Theobald

Die Senioreneinrichtung "Benevit" in Elm nimmt Gestalt an. Zehn Bürger haben sich bereits für das Projekt interessiert. Foto: Heike Theobald

Elm. Die 47 Einzel- und sechs Doppelzimmer, eingebunden in Wohnbereiche, die sich auf 3000 Quadratmeter erstrecken, nehmen allmählich Form an. Im Februar hatten der Seniorendienstleister "BeneVit" und die Firma Hochtief Projektentwicklung zum Spatenstich eingeladen, vergangene Woche schon wurde an der neuen Pflegeeinrichtung in der Ortsmitte von Elm Richtfest gefeiert. Sechs Millionen Euro werden in das Projekt mit besonderem Konzept investiert.Die Senioreneinrichtung wird in vier Wohneinheiten aufgeteilt, in denen sich Hausgemeinschaften von jeweils bis zu 15 Bewohnern bilden sollen.

Jedem Bewohner stehen 46 Quadratmeter Nutzfläche zur Verfügung. Die Zimmer selbst haben eigene Sanitärbereiche und können fertig möbliert bezogen oder mit eigenen Möbeln ausgestattet werden. In jedem Wohnbereich befinden sich eine Küche, ein Ess- und Wohnbereich sowie ein Balkon. Das Konzept bietet Senioren die Gelegenheit, ein selbstständiges Leben in der Gemeinschaft zu führen.

Eigenständig bleiben

Der Alltag lässt sich gemeinsam planen und gestalten, die Bewohner bleiben dabei eigenständig. Betreut werden sie von Arbeitskräften, die auch alle Hausarbeiten übernehmen.

Hauseigenes Fachpersonal übernimmt alle pflegerischen Leistungen bis zur höchsten Pflegestufe. Bis zu 40 Vollzeitarbeitsplätze und 50 Teilzeitjobs sollen geschaffen werden. Wie BeneVit-Geschäftsführer Kaspar Pfister zum Richtfest erklärte, seien bereits 23 Bewerbungen eingegangen. "Eine Ausnahmeerscheinung, dass eine Personalabteilung derart früh die Arbeit aufnimmt", sagte er. Auch haben sich schon zehn Bürger für das Projekt interessiert.

Pfister geht davon aus, dass die Pflegeeinrichtung etwa zwei Millionen Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften wird. Die Lohnkosten beliefen sich etwa in gleicher Höhe.

Haus mit Leben füllen

Die Pflegeeinrichtung in der Elmer Sebastianstraße fügt sich in das Gebinde von Festplatz, Festhalle, Schule, Kindergarten und Kirche ein. Im April 2012 soll das Haus mit Leben gefüllt sein.