1. Saarland

Alles dreht sich ums "Scheesewänche"

Alles dreht sich ums "Scheesewänche"

Sulzbach. Heute Abend, da taucht es wieder auf aus der Versenkung. Abgestaubt und blitzblank poliert hat es seinen großen Auftritt im Salzbrunnenhaus: das gute alte Scheesewänche. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Es handelt sich um einen Kinderwagen. Wie heißt es doch: "Em Bobbelche sei Schees iss e Scheesewänche." Zu Ehren kommt das gute Stück ab 19 Uhr im Salzbrunnenhaus

Sulzbach. Heute Abend, da taucht es wieder auf aus der Versenkung. Abgestaubt und blitzblank poliert hat es seinen großen Auftritt im Salzbrunnenhaus: das gute alte Scheesewänche. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Es handelt sich um einen Kinderwagen. Wie heißt es doch: "Em Bobbelche sei Schees iss e Scheesewänche." Zu Ehren kommt das gute Stück ab 19 Uhr im Salzbrunnenhaus. Zur Geburtstagsfeier des Arbeitskreises Gesundheit zeigt die Theatergruppe 63 den Mundartschwank vom Viktor Lenz "Das Scheesewänche".Die Geschichte kurz zusammengefasst: In einem Wohnhaus geraten zwei Nachbarinnen in einen heftigen Streit. Grund dafür ist ein zweckentfremdeter Kinderwagen, der immer im Hausgang steht. Schließlich beauftragt eine Nachbarin ihre Tochter, das "Corpus delicti" im Fluss zu versenken. Widerwillig, jedoch mit Hilfe des Sohnes der anderen Nachbarin, setzt sie den Plan um. Dass dieses Vorhaben zu allerlei Verwicklungen und vielen witzigen Situationen führt, ist doch klar. Joachim Fecht (Hüttenarbeiter und Hausverwalter Karl Müller), Brigitte Thul (Käthe Müller), Daniel Schickel (beider Sohn), Monika Bost (Albert Schmidt, Straßenbahner), Renée Faber (Luise Schmidt, dessen Frau), Ines Grawinkel (Elisabeth, beider Tochter), Renate Schulien (Betrunkener) Lisa Bost und Marion Richter (zwei Polizistinnen) sowie Helga Tauscher (Kommissarin) bringen den lustigen Einakter in fünf Aufzügen auf die Bühne im Salzbrunnenhaus. Wenn einer der Akteure mal den Text vergessen sollte, was aber unwahrscheinlich ist, steht Michael Walz als Souffleur zur Verfügung. Regie führt Dieter Staerk. Übrigens: Der Eintritt zur Aufführung ist frei. Der Vorhang fällt um 19 Uhr. ll