1. Saarland

Aller guten Dinge sind drei

Aller guten Dinge sind drei

Freisen/Theley. Der dritte Trainer in der laufenden Spielzeit soll das Verbandsliga-Schlusslicht FC Freisen zum Klassenverbleib führen. Der 34-jährige ehemalige Abwehrspieler des FC Freisen, Sascha Bottelberger, übernimmt den Posten von Marko Heinrich. FCF-Fußballchef Bernd Diebel erklärt: "Marko Heinrich hat dem Verein mitgeteilt, dass er zur Winterpause aufhört

Freisen/Theley. Der dritte Trainer in der laufenden Spielzeit soll das Verbandsliga-Schlusslicht FC Freisen zum Klassenverbleib führen. Der 34-jährige ehemalige Abwehrspieler des FC Freisen, Sascha Bottelberger, übernimmt den Posten von Marko Heinrich. FCF-Fußballchef Bernd Diebel erklärt: "Marko Heinrich hat dem Verein mitgeteilt, dass er zur Winterpause aufhört." Diebel und der stellvertretende Vorsitzende Dieter Becker traten daraufhin mit Bottelberger in Kontakt. "Ich war schon überrascht, als die Anfrage des Vereins kam", schildert der in Kusel wohnende Bottelberger. Nach kurzer Bedenkzeit habe er aber zugesagt. Bottelbergers Vertrag läuft bis Saisonende, mit der Option auf ein weiteres Jahr."Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir in den verbleibenden Spielen die nötigen Punkte holen, um in der Liga zu bleiben", meinte der Neu-Trainer optimistisch und erklärt: "Ich weiß genau, was die Mannschaft kann." Bis zum Herbst 2011 stand Bottelberger noch selbst in der Viererkette des FCF, ehe er wegen einer schweren Knieverletzung seine Laufbahn beenden musste. "Das Gesicht der Mannschaft hat sich seitdem ja nicht grundlegend verändert", sagt Bottelberger.

An der Seite von Nationalspieler Miroslav Klose kickte Bottelberger von der D-Jugend an bis ins erste Jahr als Aktiver bei der SG Blaubach-Diedelkopf. "Miro wechselte dann in die Oberliga zum FC Homburg", erzählte er. Bottelberger, der zudem auch Jugendtrainer bei der SG war, ging in der Saison 2005/2006 nach Freisen. Dass er als Trainer noch keine Erfahrung im Kampf um den Klassenverbleib mitbringt, sieht Diebel nicht als Problem an. "Er hat sehr lange gespielt und einige Trainer in dieser Zeit erlebt", macht er deutlich. Am 8. Januar startet Bottelberger mit dem Kader in die Vorbereitung für die Restserie.

Beim Ligakonkurrenten VfB Theley macht dagegen Georg Amann in seiner Funktion als Spielertrainer nun doch weiter. Vor drei Wochen hatte der 28-Jährige dem Verein noch mitgeteilt, dass er seinen bis zur Winterpause gültigen Vertrag nicht verlängert (wir berichteten). Der VfB-Sportvorstand hat daraufhin noch einmal mit ihm gesprochen. "Georg ist als Trainer innerhalb der Mannschaft extrem beliebt, und auch vom Vorstand wird seine Arbeit sehr geschätzt", erklärt Reinhard Haupenthal. Daher habe man ihn gebeten, doch weiterzumachen. Amann erbat sich Bedenkzeit und signalisierte am vergangenen Freitag seine Zusage. Dazu Haupenthal: "Aus einer Notlösung vor der Saison ist eine Ideallösung geworden". Amann unterzeichnete einen Vertrag bis zum Saisonende, mit der Option auf ein weiteres Jahr.

Der Spielertrainer des Zwölftplatzierten wird bei der Trainingsarbeit weiterhin von seinen Mitspielern Kai Schäfer und Matthias Schneider unterstützt. Als Saisonziel hat Amann einen einstelligen Tabellenplatz ausgegeben. Derzeit ist Theley Zwölfter, der Tabellenneunte Schiffweiler hat aber nur zwei Punkte mehr.Foto: Verein