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Alexander Conde fiebert seinem Heimdebüt entgegen

Alexander Conde fiebert seinem Heimdebüt entgegen

Hasborn. Es war ein beeindruckender Auftritt. Am 3. Oktober 2008 verlor der SV Rot-Weiß Hasborn in der Fußball-Oberliga Südwest zu Hause mit 2:3 gegen Aufsteiger SV Niederauerbach. Mann des Spiels war damals der Niederauerbacher Alexander Conde. Er schoss zunächst sein Team in der 76. Minute mit 2:1 in Führung, dann besorgte er in der Schlussminute auch noch den 3:2-Siegtreffer für den SVN

Hasborn. Es war ein beeindruckender Auftritt. Am 3. Oktober 2008 verlor der SV Rot-Weiß Hasborn in der Fußball-Oberliga Südwest zu Hause mit 2:3 gegen Aufsteiger SV Niederauerbach. Mann des Spiels war damals der Niederauerbacher Alexander Conde. Er schoss zunächst sein Team in der 76. Minute mit 2:1 in Führung, dann besorgte er in der Schlussminute auch noch den 3:2-Siegtreffer für den SVN. Damals ärgerten sich die Hasborner Fans über Condes Treffer. Würde der Mittelfeldspieler heute Abend bei seiner Rückkehr ins Waldstadion wieder doppelt treffen, würden sie dagegen jubeln. Denn mittlerweile spielt Conde für die Kicker vom Schaumberg. Nachdem er im Sommer 2009 sein Engagement in Niederauerbach beendete, wechselte er zum Landesligisten TSC Zweibrücken. "Dort habe ich dann aber gemerkt, dass die Landesliga in meinem Alter doch noch nichts für mich ist", meint Conde. Das erzählte der 28-Jährige auch seinem alten Trainer aus gemeinsamen Homburger Tagen, Gerd Warken. Da der jetzige Hasborner dringend Offensivkräfte benötigte, verpflichtete er Conde in der Winterpause. Im ersten Spiel in Pirmasens (0:3) saß der Winter-Neuzugang allerdings zunächst nur auf der Bank. "Ich bin noch nicht ganz hundertprozentig fit. Von der Landesliga zur Oberliga ist es doch eine Umstellung, auch wenn man nur ein halbes Jahr dort gespielt hat", erklärt Conde. Der Linksfuß fiebert seinem Heimdebüt schon entgegen. "Die Vorfreude ist groß, wir konnten ja wegen der schlechten Witterung lange kein Heimspiel mehr bestreiten." Gerne würde Conde natürlich bei seinem ersten Spiel vor heimischem Publikum über einen Dreier jubeln. "Das wird aber ein schweres Spiel, auch wenn Bingen Vorletzter ist. Die haben sich in der Winterpause gut verstärkt und am Samstag 4:2 in Hauenstein gewonnen", weiß der Neu-Hasborner. Trotzdem fordert er natürlich drei Punkte: "Ein Sieg wäre wichtig, denn sonst würde der Abstand nach hinten kleiner werden", sagt er. Hasborn ist aktuell mit 30 Punkten Zehnter, Bingen steht mit zehn Zählern weniger auf dem ersten Abstiegsplatz.

Auf einen BlickDer SV Hasborn muss heute gegen Hassia Bingen nicht nur auf die Langzeitverletzten Pascal Dörr, Jörg Feid, Manuel Schirra und Marco Wallscheid verzichten. Fehlen wird den Rot-Weißen auch Torhüter Jörg Henkes, der nach seiner Roten Karte beim 0:3 in Pirmasens für ein Spiel gesperrt wurde. Angeschlagen sind bei den Rot-Weißen Jan Stutz (Oberschenkelprobleme), Christian Hero (Wadenprobleme), André Dewes (Erkältung) und Pascal Petry (Magen-Darm-Grippe). sem