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Aktion soll Bus und Bahn sicherer machen

Aktion soll Bus und Bahn sicherer machen

Saarbrücken. Eine positive Bilanz der "Aktion Tu Was" haben die Saarbahn GmbH und das Landeskriminalamt Saarland (LKA) gezogen

Saarbrücken. Eine positive Bilanz der "Aktion Tu Was" haben die Saarbahn GmbH und das Landeskriminalamt Saarland (LKA) gezogen.Seit Mai 2011 organisierte das LKA zusammen mit dem Verkehrsunternehmen Veranstaltungen, bei denen die Bevölkerung konkret darüber informiert wurde, wie sie sich in Gefahrensituationen verhalten soll - wohlgemerkt, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.

Damit wollen LKA und Saarbahn die Fahrgäste für das Thema sensibilisieren sowie Zivilcourage und Verantwortungsbewusstsein stärken, teilt das Verkehrsunternehmen in einer Presseerklärung mit.

In der Vorweihnachtszeit waren 100 angehende Polizeikommissare gemeinsam mit Beamten der Kontaktpolizei des Polizeibezirks Saarbrücken-Stadt und der Einsatzhundertschaft der Bereitschaftspolizei auf Streife. Sie waren in den Zügen sowie an den Bus- und Bahnhaltestellen in den Stadtteilen Brebach, St. Johann und Malstatt unterwegs. "Es ist für die Fahrgäste und nicht zuletzt die eigenen Beschäftigten wichtig zu wissen, was der Einzelne in Gefahrensituationen tun kann", schreibt die Saarbahn GmbH in einer Pressemitteilung.

Neben den Informationen, die das Landeskriminalamt in Form von Flyern und Merkzetteln ausgab, wurde auch die Saarbahn-Broschüre "Sicher unterwegs" verteilt.

Für Saarbahn-Geschäftsführer Norbert Reuter war die Aktion ein Erfolg: "Die Rückmeldungen waren durchweg positiv. Es ist wichtig, dass unsere Fahrgäste sensibilisiert werden, wie sie sich in Gefahrensituationen am besten verhalten. Die Aufklärungsaktion des LKA passt damit sehr gut zum umfangreichen Sicherheitskonzept unseres Unternehmens." Die Aktion mit dem LKA sowie weitere von der Saarbahn organisierte Maßnahmen sind Bestandteil des Sicherheitskonzeptes des Saarbrücker Verkehrsunternehmens. Das Programm soll das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste stärken. Die Bausteine zur Umsetzung des Vorhabens umfassen zum Beispiel die Schulung eigener Mitarbeiter für Gefahrensituationen, den Einsatz von Sicherheitspersonal sowie die Überwachungskameras in den Saarbahnen, Bussen und an wichtigen Umsteigehaltestellen. Weitere Informationen gibt es im Internet. red

saarbahn.de/de/aktuelles/

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"Die Aufklärungs-

aktion passt gut zum Sicherheitskonzept."

Norbert Reuter, Saarbahn