AKK kündigt Gespräche über Fluglärm im Saarland an

Bundesverteidigungsministerin : Kramp-Karrenbauer will laute Flüge im Saarland prüfen

Die neue Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) hat im SR angekündigt, sich zügig mit dem Fluglärm im Nordsaarland zu befassen. Sie wolle die militärischen Übungsflüge dort prüfen, sagte sie dem TV-Sender.

In die Einzelheiten der Fluglärm-Belastung im Nordsaarland müsse sie sich aber erst noch vertiefen, sagte die ehemalige saarländische Ministerpräsidentin. Zugleich kündigte sie an, im eigenen Ministerium ebenso wie mit dem saarländischen Innenminister Klaus Bouillon (CDU) „sehr schnell“ über das Thema zu sprechen. Eine einfache Lösung sei allerdings nicht in Sicht, denn auch Kampfflieger müssten üben. „Es geht zum Beispiel um die Frage, in welchen Tagesstunden Übungsstunden in einzelnen Monaten angesetzt werden“, sagte Kramp-Karrenbauer.

 Die Linken-Landtagsabgeordnete Barbara Spaniol forderte daraufhin „eine deutliche Reduzierung des militärischen Fluglärms über dem Saarland“. Da die neue Verteidigungsministerin eine Saarländerin sei, „erwarten die Menschen im Saarland zu Recht, dass die überdurchschnittliche Belastung unseres Landes mit militärischem Fluglärm endlich ein Ende findet“, sagte die Homburger Abgeordnete. „Es gab noch nie einen schlüssigen Grund dafür, warum der Luftraum über dem Saarland mehr durch militärische Übungsflieger belastet wird als der Luftraum über anderen Bundesländern.“

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