Regionaler Leitartikel Wirrwarr um Saar-Lor-Lux-Ticket: Bahnfahren muss simpel sein

Meinung | Saarbrücken · Das Wehklagen über den mangelhaft koordinierten öffentlichen Nahverkehr ist im Saarland fast schon so alt wie die Eisenbahn selbst. Und Verbesserungen kommen nur im Schneckentempo. Ärgerliche Erfahrungen, wie sie jetzt ein SZ-Leser mit dem Saar-Lor-Lux-Ticket machte, sind also nicht die Ausnahme, sondern oft die Regel.

Das grenzüberschreitende Saar-Lor-Lux-Ticket bietet viele Vorteile, doch beim Kauf gibt es mancherorts Probleme

Das grenzüberschreitende Saar-Lor-Lux-Ticket bietet viele Vorteile, doch beim Kauf gibt es mancherorts Probleme

Foto: Christine Maack

Dabei ist das Saar-Lor-Lux-Ticket eigentlich eine prima Sache. Bloß eine Fahrkarte, mit der frau oder man am Wochenende die Großregion erkunden kann. Egal, ob in Lothringen, Luxemburg oder im Saarland – fast jeder Zug steht einem offen. Für kleines Geld kann man sogar noch bis zu vier Leute mitnehmen. Erhältlich sei das Ticket an jedem Fahrscheinautomaten im Land. Zumindest wird dies versprochen. Tatsächlich kann man es etwa in Lebach nicht kaufen. Und in St. Wendel kostet es zwei Euro mehr als in Saarbrücken. Warum? Weiß keiner so genau.