1. Saarland

Achte Sulzbacher Glastage

Achte Sulzbacher Glastage

Glas kann mehr sein als Fensterscheiben und Trinkgefäße: Perlen, Kunstobjekte für Haus und Garten und ein gläsernes Kleid sind auf den 8. Sulzbacher Glastagen zu sehen und zu kaufen. Vier neue Aussteller werden dabeisein.

Die 8. Sulzbacher Glastage beginnen am Donnerstag, 31. Oktober, vor und im Kulturzentrum Aula in Sulzbach. Der Kunstverein um seinen Vorsitzenden Rainer Mundanjohl hat dafür 22 Aussteller aus dem Saarland und von außerhalb eingeladen. "Wir haben vier neue Künstler", berichtet Vorstandsmitglied Dagmar Günther, die mit Dr. Brigitte Quack, einem Team aus Kunstvereinsmitgliedern sowie mit tatkräftiger Unterstützung der Stadt Sulzbach die dreitägige Veranstaltung organisiert. Längst bewerben sich die Aussteller aus den Bereichen Glaskunst und Kunsthandwerk von sich aus. Darunter sind pro Jahr bis zu acht neue Bewerber. Darunter ist auch mancher Aussteller aus den vergangenen Jahren, so Dagmar Günther: "Das zeigt uns, dass unsere Veranstaltung über das Saarland hinaus wahrgenommen wird." Zugleich findet der Kunstverein in Fachzeitschriften immer wieder interessante Aussteller, deren Arbeit ihre Veranstaltung erweitert. Denn hier soll nicht nur geschaut, sondern auch gekauft werden, betont Dagmar Günther. Damit das gelinge, achte man auf ein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis und auf das Angebot, das von Glasobjekten über gläserne Schalen bis zu Glasperlen reicht. Damit Glaskunst auch draußen im Garten ihren Platz finden kann, hat man in diesem Jahr Sabine Nein eingeladen. Glas zum Anziehen stellt Silvia Lobenhofer mit ihrem gläsernen Kleid vor. Allerdings wird es an einer Puppe präsentiert. Dagmar Günther erklärt, für das Engagement von Models reiche das Budget nicht aus. Denn alle Gäste von außerhalb werden auf Kosten der Veranstalter untergebracht. Neu ist auch das Duo M & U Karl mit ihren schillernden Kaleidoskop-Objekten sowie die aus dem Saarland stammenden Aussteller Markus Hohlstein und Doris Reichert. Sie haben sich auf Lichtobjekte spezialisiert, die sie aus Glasabfällen bauen, die bei Sanierungen übrig bleiben. Am Sonntagnachmittag findet eine Auktion statt. Dazu kommen Mitmach-Angebote wie Glasschleifen mit dem Wadgasser Glaskünstler Martin Fabian und die Glasbläserei auf dem Vorplatz der Aula. Denn: "Alles, was mit Feuer zu tun hat, ist draußen", so Dagmar Günther. Im letzten Jahr zählten die Veranstalter rund 1000 Gäste. Darauf ruht sich der Verein jedoch nicht aus, sondern knüpft Kontakte nach Frankreich zum Lalique-Glasmuseum im Elsass, verrät Dagmar Günther: "Das ist für nächstes Jahr geplant, jetzt freuen wir uns erst einmal auf die aktuellen Glaskunsttage."