Abwassergebühr in Namborn steigt im kommenden Jahr leicht an

Namborn. Einstimmig hat der Namborner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Karnevalheim in Furschweiler beschlossen, die Schmutz- und Niederschlagsgebühren ab dem 1. Januar 2012 moderat anzuheben

Namborn. Einstimmig hat der Namborner Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Karnevalheim in Furschweiler beschlossen, die Schmutz- und Niederschlagsgebühren ab dem 1. Januar 2012 moderat anzuheben. Die Erhöhungen: Je Kubikmeter Schmutzwasser von bisher 2,71 Euro auf 2,80 Euro, das Niederschlagwasser je Quadratmeter Grundstückfläche für Einleitung in einen Mischwasserkanal von 0,53 Euro auf 0,55 Euro.Namborns Bürgermeister Theo Staub (SPD) begründete die Anhebung mit der Erhöhung des einheitlichen Beitrages an den Entsorgungsverband Saar (EVS) um 18 100 Euro, den Zinsaufwand für Investitionen mit 15 000 Euro und einer Unterdeckung im Entwurf des Wirtschaftsplanes 2012 des Abwasserwerkes in Höhe von 35 900 Euro. Wie der Verwaltungschef weiter berichtete, habe Namborn von allen Gemeinden des Kreises St. Wendel bis auf Oberthal, das wegen eines anderen Berechnungssystems nicht vergleichbar sei, trotz der Erhöhung immer noch die niedrigsten Abwassergebühren. Namborns SPD-Fraktionschef Michael Schummer stellte kurz und bündig fest: "Um den Wirtschaftsplan auszugleichen und dringend notwendige Investitionen tätigen zu können, bleibt uns keine andere Wahl, als der Erhöhung der Gebühren zuzustimmen". Dem schlossen sich Thomas Rein (CDU), Thomas Baltes (FLN) und Hans-Peter Scheit von der Linkspartei an.

Alle Fraktionssprecher kritisierten die ständige Erhöhung des Verbandsbeitrages. Sie beauftragen Bürgermeister Theo Staub, den Unmut der Namborner bei der nächsten Versammlung des EVS vorzutragen.

Der ebenfalls einstimmig beschlossene Wirtschaftsplan 2012 des Abwasserwerkes ist im Erfolgsplan in den Erträgen und Aufwendungen mit jeweils 1 288 000 Euro und der Vermögensplan mit je 680 000 Euro in Einnahmen und Ausgaben ausgeglichen. Die Schmutzwassergebühren sind nach der beschlossenen Erhöhung mit 648 000 Euro gegenüber 632 000 Euro im Vorjahr veranschlagt und die Niederschlagswassergebühren mit 266 000 (258 000 Euro).

Die dicksten Brocken im Vermögensplan des Werkes sind die Erneuerung des Kanals "Im Perg" in Gehweiler (220 000 Euro), des Kanals in der Blumenstraße in Namborn (150 000 Euro) und des Kanals in der Hiemesstraße/Auf der Steig in Furschweiler (100 000 Euro). se

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