Abtei Himmerod bei Wittlich vorerst gerettet

Trier. Die Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel ist vorerst gerettet. Der Orden teilte am Wochenende mit, dass er das Kloster "einstweilen" unterstützen und fortführen will. Ein "erfahrener Zisterzienser-Oberer" soll für ein Jahr die Leitung des finanziell und personell angeschlagenen Eifel-Klosters übernehmen

Trier. Die Zisterzienserabtei Himmerod in der Eifel ist vorerst gerettet. Der Orden teilte am Wochenende mit, dass er das Kloster "einstweilen" unterstützen und fortführen will. Ein "erfahrener Zisterzienser-Oberer" soll für ein Jahr die Leitung des finanziell und personell angeschlagenen Eifel-Klosters übernehmen. Innerhalb der kommenden zwölf Monate werde alles versucht, um einen Neuanfang zu schaffen. Sollte sich zeigen, dass Kloster und Wirtschaftsbetriebe eine Zukunft haben, werde Himmerod weitergeführt, erklärte Abtpräses Anselm van der Linde von der für Himmerod zuständigen Abtei Wettingen-Mehrerau.Die Abtei mit jahrhundertelanger Tradition hatte vor Kurzem für ihre Wirtschaftsbetriebe wegen hoher finanzieller Verluste Insolvenz angemeldet. Zudem leben derzeit nur noch wenige, meist sehr alte Mönche in der nahe Wittlich gelegenen Abtei. Daher war über eine Schließung der Abtei spekuliert worden. kna