1. Saarland

A-Junioren siegen im Spitzenspiel

A-Junioren siegen im Spitzenspiel

Neunkirchen. Die A-Junioren des 1. FC Saarbrücken steuern auf die Meisterschaft in der Fußball-Regionalliga Südwest zu. Nach dem 3:2 gestern bei Borussia Neunkirchen hat Tabellenführer FCS fünf Punkte Vorsprung. 350 Zuschauer sahen im Neunkircher Ellenfeld ein rassiges Fußballspiel

Neunkirchen. Die A-Junioren des 1. FC Saarbrücken steuern auf die Meisterschaft in der Fußball-Regionalliga Südwest zu. Nach dem 3:2 gestern bei Borussia Neunkirchen hat Tabellenführer FCS fünf Punkte Vorsprung. 350 Zuschauer sahen im Neunkircher Ellenfeld ein rassiges Fußballspiel. Dabei gewann letztlich die glücklichere Mannschaft, denn die Platzherren übertrafen sich im Auslassen von Torchancen. Hinzu kam, dass der Neunkircher Nachwuchs nach guten Möglichkeiten durch ein klares Abseitstor (Schütze Marc Hurek) mit 0:1 in Rückstand geriet und dann auch noch mit einem Eigentor von Alexander Becker bestraft wurde. Doch drei Minuten vor dem Pausenpfiff erzielte Hendrik Zuck den Anschlusstreffer zum 1:2.In Halbzeit zwei befand sich der Ball fast ausschließlich in der Saarbrücker Spielhälfte. Die Jung-Borussen versuchten alles, um das Spiel noch zu drehen. Allein zwischen der 46. und 60. Minute vergaben die Platzherren sechs gute Einschussmöglichkeiten, doch immer wieder konnte ein Saarbrücker klären - oder der Ball flog am Gehäuse des reaktionsschnellen Torwarts Jan Tjaden vorbei. Einer der gut gesetzten Konter des FCS brachte nach 62 Minuten die Entscheidung. Neunkirchens Torwart Tobias Jost wurde von Manuel Zeitz umkurvt, und es stand 1:3. Doch die Borussen gaben nicht auf, kamen durch Manuel Schug noch zum überfälligen 2:3 (79.), versäumten dann aber, zumindest ein Unentschieden herauszuholen. Neunkirchens Trainer Heinz Histing trug die Niederlage mit Fassung: "Wir haben alles probiert, hatten Chancen im Überfluss." Ähnlich sah es der Saarbrücker Trainer Harald Ebertz: "Wir wussten, dass die Neunkircher eine starke Truppe haben, denn das Hinspiel verloren wir mit 1:4. Auch heute verlangten sie uns alles ab. Wir hatten Glück." rp