700 Schüler laufen für Afrika

700 Schüler laufen für Afrika

Saarbrücken. Unermüdlich liefen sie. Rund 700 Schüler des Deutsch-Französischen Gymnasiums (DFG), die am letzten Schultag vor ihren Herbstferien zu ihrem Benefizlauf gestartet sind. Zum siebten Mal sind sie für eine gute Sache gelaufen, zum vierten Mal für das Projekt "Schulen für Afrika" des Welt-Kinderhilfswerks Unicef

Saarbrücken. Unermüdlich liefen sie. Rund 700 Schüler des Deutsch-Französischen Gymnasiums (DFG), die am letzten Schultag vor ihren Herbstferien zu ihrem Benefizlauf gestartet sind. Zum siebten Mal sind sie für eine gute Sache gelaufen, zum vierten Mal für das Projekt "Schulen für Afrika" des Welt-Kinderhilfswerks Unicef.Dass die DFG-Gymnasiasten ihren letzten Schultag vor den Herbstferien hatten, während andere Schüler ihren letzten Ferientag genossen, ist nicht ungewöhnlich. Das DFG stimmt sich bei der Ferienregelung mit Lothringen ab, deshalb stimmen die Ferientermine nicht immer mit dem Saarland überein.

"Die Begeisterung unserer Schüler für den Benefizlauf ist ungebrochen", sagt Sportlehrer und Benefizlauf-Organisator Marcus Boese. Zum einen sei es leicht, die Schüler für Unicef zu begeistern, zum anderen zeigten gerade die unteren Klassenstufen großes Interesse an einem Benefizlauf für Gleichaltrige auf dem Schwarzen Kontinent, denen es nicht so gut geht wie ihnen hier in Deutschland und Frankreich.

Unicef freut sich über den regelmäßigen Scheck, auf dem meist ein fünfstelliger Betrag steht. Die Unicef-Mitarbeiterinnen Evi Ohlhoff und Doris Heinemann lobten vor Ort den Hilfslauf als "Super-Ereignis" und sie reihten das DFG unter die Jahres-Top-Fünf ihrer Unterstützer ein. "Es machen sich ja 'nicht nur' 700 Kinder auf den Weg - auch viele Schüler aus den oberen Klassen und die Eltern, die auf der Strecke und im Zielbereich helfen, engagieren sich", lobte Ohlhoff.

Wie viel die Schüler aus den verschiedenen Klassen erlaufen haben, wird in den nächsten Wochen ermittelt; der Spendenscheck wird traditionsgemäß kurz vor den Weihnachtsferien überreicht. Ein Teil des Geldes bleibt übrigens am Deutsch-Französischen Gymnasium. "So eine große Schule braucht ja immer Geld", sagt Sportlehrer Marcus Boese.

Mehr von Saarbrücker Zeitung