1. Saarland

70 000 Zuschauer im EM-Fandorf

70 000 Zuschauer im EM-Fandorf

Saarlouis. Über 70 000 Fußballfans haben die Übertragungen der Spiele der Fußball-Europameisterschaft im EM-Fandorf der Pieper-Arena Saarlouis live mitverfolgt

Saarlouis. Über 70 000 Fußballfans haben die Übertragungen der Spiele der Fußball-Europameisterschaft im EM-Fandorf der Pieper-Arena Saarlouis live mitverfolgt. Dabei erwiesen sich wie erwartet die Partien der deutschen Nationalmannschaft als größte Zuschauermagneten, allerdings seien auch einige andere Spiele auf reges Interesse gestoßen: "Natürlich gab es auch Geisterspiele, aber beispielsweise bei Italien und Frankreich sowie Russland war der Besuch überraschend gut", sagt Udo Treimetten vom Veranstalter Triacs. Die Rettungs- und Sicherheitskräfte mussten kaum eingreifen, gegen zwölf Personen wurde während der EM ein Platzverbot verhängt.Die im Vorfeld angepeilten 80 000 Zuschauer konnten am Ende aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Das lag laut Treimetten unter anderem an kurzfristig veränderten Bestimmungen: "Wir durften letztlich weniger Leute pro Quadratmeter Fläche unterbringen als geplant, so dass die maximale Auslastung nicht bei 8000, sondern bei 6500 Besuchern lag." Auch das teilweise schlechte Wetter kostete einige Zuschauer.

Finanzielle Schwierigkeiten habe es deshalb aber nicht gegeben. Der Getränkeumsatz und die Auslastung der VIP-Plätze haben ausgereicht. "Die Kosten waren nach dem Viertelfinalspiel der deutschen Mannschaft im Grunde gedeckt, so dass die Pläne in dieser Hinsicht aufgegangen sind", freut sich der Veranstalter. "Wir sind unter dem Strich zufrieden." Auch einige Sponsoren hätten bereits ihre Zusage für eine Verlängerung ihres Vertrages gegeben.

 Die Fans in der Pieper-Arena freuten sich über die Erfolge der DFB-Elf. Foto: Heike Theobald
Die Fans in der Pieper-Arena freuten sich über die Erfolge der DFB-Elf. Foto: Heike Theobald

Eine Wiederholung zur WM 2014 in Brasilien ist also erwünscht, doch das hängt vor allem an den Anstoßzeiten, die der Weltfußballverband Fifa festlegen wird. Treimetten: "Erst dann wissen wir, ob aufgrund des Zeitunterschieds vernünftige Übertragungszeiten in Deutschland möglich sind."