63 Stadtverordnete gestalten Saarbrücken

Saarbrücken. Gut sechs Wochen nach der Kommunalwahl zeichnet sich kein festes Bündnis im Saarbrücker Stadtrat ab. Bis zur Wahl am 7. Juni hat eine Koalition von CDU und FDP die Mehrheit im Rat gestellt. Weil die CDU zehn ihrer bis dahin 28 Mandate verloren hat, die FDP aber zu ihren vier Mandaten nur zwei hinzugewonnen hat, hat sich dieses Bündnis erledigt

Saarbrücken. Gut sechs Wochen nach der Kommunalwahl zeichnet sich kein festes Bündnis im Saarbrücker Stadtrat ab. Bis zur Wahl am 7. Juni hat eine Koalition von CDU und FDP die Mehrheit im Rat gestellt. Weil die CDU zehn ihrer bis dahin 28 Mandate verloren hat, die FDP aber zu ihren vier Mandaten nur zwei hinzugewonnen hat, hat sich dieses Bündnis erledigt.

Ein neues Bündnis kam bisher nicht zustande. Rechnerisch möglich wären eine Koalition zwischen SPD, Linken und Grünen sowie eine SPD/CDU-Koalition. Beide Konstellationen erscheinen zurzeit unwahrscheinlich. Die Grünen haben angekündigt, sich in keine feste Koalition einbinden zu lassen. Und die SPD, die zwar selbst sechs ihrer bisher 24 Sitze verloren hat, hat offenbar wenig Interesse, die gerade vom Wähler abgestrafte CDU erneut an der Macht zu beteiligen. Für eine so genannte Jamaika-Koalition zwischen CDU,Grünen und FDP fehlt eine Stimme im 63-köpfigen Rat. ols

Die nächste Sitzung des Stadtrats ist am 25. August, 16 Uhr, in der Congresshalle.

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