1. Saarland

60 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren testeten den Ernstfall

60 Einsatzkräfte verschiedener Feuerwehren testeten den Ernstfall

Mariahütte. Seit 15 Jahren arbeiten die Löschbezirke der Gemeinde Nonnweiler und die Werksfeuerwehr der Firma Diehl BGT Defence eng zusammen. So lange wird auch schon regelmäßig geübt. Und das zahlt sich aus, wie die Frühjahrsübung 2012 zeigte. Bei Schweißarbeiten war in einer Halle, in der Gasflaschen und Öl gelagert werden, ein Feuer ausgebrochen

Mariahütte. Seit 15 Jahren arbeiten die Löschbezirke der Gemeinde Nonnweiler und die Werksfeuerwehr der Firma Diehl BGT Defence eng zusammen. So lange wird auch schon regelmäßig geübt. Und das zahlt sich aus, wie die Frühjahrsübung 2012 zeigte.Bei Schweißarbeiten war in einer Halle, in der Gasflaschen und Öl gelagert werden, ein Feuer ausgebrochen. In der Halle wurden zwei Mitarbeiter vermisst und der Brand drohte auf die angrenzenden Gebäude überzugreifen. Dichter rauch behinderte die Lösch- und Rettungsarbeiten zusätzlich. Diese Aufgabe hatten die Einsatzkräfte zu bewältigen. Die Löschbezirke Nonnweiler und Braunshausen waren nach nur wenigen Minuten eingetroffen, gefolgt vom Einsatzleitfahrzeug aus Primstal. Nach sorgfältiger Erkundung der Lage gingen drei Trupps unter schwerem Atemschutz zum Innenangriff und zur Personensuche vor. Die Übrigen sorgten dafür, dass das Feuer nicht auf andere Gebäude übersprang und bauten die notwendige Wasserversorgung auf.

Die Mannschaft des Gerätewagens "Gefahrgut" aus Nonnweiler dichtete die Kanaleinlaufschächte ab, damit kein kontaminiertes Löschwasser eindringen konnte. Ein Lüfter blies den Qualm aus der Halle.

Da die Werkfeuerwehr Diehl auf dem Maasberg bei Bierfeld stationiert ist, hatte sie den längsten Anfahrtsweg. Sie unterstützte vor Ort die Lösch- und Sicherungsarbeiten.

Die beiden vermissten Betriebsangehörigen konnten nach kurzer Zeit in der stark verrauchten Fertigungshalle aufgefunden und dem Sanitätsdienst zur Erstversorgung übergeben werden. Schon kurz darauf wurde gemeldet: "Brand vollständig gelöscht".

Die Zusammenarbeit der rund 60 Einsatzkräfte hat wieder hervorragend geklappt, stellte Hans-Georg Huth als Vertreter der Werkleitung fest. Dies bestätigten auch Gemeindewehrführer Frank Feid und sein Stellvertreter Dominik Thiry, die Huth als Gäste und Übungsbeobachter begrüßen konnte. red