Schlag gegen Rauschgifthandel im Saarland: 30 Kilo Drogen, 18 000 Euro Bares: Zoll und Polizei stoppen Drogenkuriere

Schlag gegen Rauschgifthandel im Saarland : 30 Kilo Drogen, 18 000 Euro Bares: Zoll und Polizei stoppen Drogenkuriere

Zwei Männer (23/31) sind den Fahndern ins Netz gegangen, die schon länger observiert wurden.

Gemeinsamer Schlag gegen den organisierten Drogenhandel im Saarland: Diesen Erfolg melden Zoll und Polizei. Nach Informationen der Saarbrücker Zeitung schnappten die Ermittler zwei Saarbrücker, die bereits seit längerem im Visier stehen, mit Rauschgift in rauen Mengen zu handeln.

Auf Anfrage bestätigte am Montag (28. Mai 2018) ein Sprecher des Zollfahndungsamtes in Frankfurt/Main, dass die beiden mutmaßlichen Dealer bereits am Donnerstag, 24. Mai, geschnappt worden sind. Einer von ihnen soll auf der A 8 bei Merzig gestoppt worden sein, als er von Luxemburg kam. Dort habe er sich heiße Ware beschafft. Im Kofferraum seines Autos entdeckten die Fahnder zehn Kilo Marihuana. Nahe Saarlouis schlugen die Ermittler kurz darauf ein zweites Mal zu und fassten seinen Komplizen. Die Beschuldigten stammen aus Saarbrücken und sind 23 beziehungsweise 31 Jahre.

Die Durchsuchungen gingen weiter: In zwei Garagen in der Landeshauptstadt, die als Lagerstätte genutzt wurden, stießen Zoll und Polizei auf sechs Kilo Marihuana, 13 Kilo Haschisch und 900 Gramm Kokain. Zu den insgesamt knapp 30 Kilo Drogen kamen noch 18 000 Euro aus einer Wohnung. Die Beamten gehen davon aus, dass es sich dabei um Geld aus den Rauschgiftgeschäften handelt.

Seit November war die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) von Zoll und Landespolizeipräsidium mit der Staatsanwaltschaft Saarbrücken an den Männern dran. Sie sitzen nun in Untersuchungshaft im Saarbrücker Knast.