1. Saarland

20 Lebensretter gehen fremdBlutspende: Guter Start ins Jahr

20 Lebensretter gehen fremdBlutspende: Guter Start ins Jahr

St. Wendel. Stephan Riotte, der Vorsitzende des St. Wendeler DRK, zeigte sich zufrieden über die Beteiligung beim ersten Blutspendetermin in diesem Jahr. "Mit 80 Spendern haben wir unser Durchschnittsergebnis erreicht." Besonders erfreut war er, über zwei Erstspender

St. Wendel. Stephan Riotte, der Vorsitzende des St. Wendeler DRK, zeigte sich zufrieden über die Beteiligung beim ersten Blutspendetermin in diesem Jahr. "Mit 80 Spendern haben wir unser Durchschnittsergebnis erreicht." Besonders erfreut war er, über zwei Erstspender. Erstmals stand den Lebensrettern an diesem Termin, neben den üblichen Räumen zusätzlich das Entnahmemobil zur Verfügung. "Wir wollten unseren Spendern eine zusätzliche Dienstleistung anbieten und ihnen Wartezeiten ersparen", sagte Riotte. 20 Spender gingen erstmals fremd und nahmen das Service-Angebot mit dem Spendebus in Anspruch. "Die Resonanz war sehr positiv", freute sich der Ortsvorsitzende. Die Verpflegung der Spender erfolgte dann wie üblich im sozialpflegerischen Bildungszentrum. "Planung, Durchführung und Abrechnung der Termine mit dem Entnahmemobil erfolgt analog der normalen Blutspendetermine", informierte Riotte. Hier sei eine enge Zusammenarbeit mit dem DRK-Ortsverein erforderlich. Informiert wurden auch alle Lebensretter über die sofort geltende Änderung der Altersgrenze für Blutspender. Wie der DRK-Blutspendedienst Rheinland-Pfalz/Saarland mit einem Aushang mitteilte, dürfen Neuspender ab sofort bis einschließlich des 68. Lebensjahres Blut spenden. Wiederholungsspender werden bis zur Vollendung des 71. Lebensjahres zur Blutspende eingeladen. Wer gesund ist und vom Arzt jeweils zur Spende zugelassen wird, dürfe nunmehr sogar nach dem 72. Lebensjahr Blut spenden. "Daraus erkennt man auch das der Bedarf da ist", kommentierte Riotte die Neuerung. Sie entspreche dem Wunsch vieler treuen Spender, die auch nach dem 68. Lebensjahr gerne Blutspenden möchte. Die Änderung zeige aber auch zudem, dass es dem DRK an Nachwuchs fehle.