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16 neue Baugrundstücke für junge Familien in Püttlingen

16 neue Baugrundstücke für junge Familien in Püttlingen

Püttlingen. In der Püttlinger Hengstwaldstraße werden bald Bagger anrücken: "16 neue Baustellen wird die Landesentwicklungsgesellschaft Saar (LEG) in absehbarer Zeit im Bereich der Hengstwaldstraße erschließen", heißt es in einer Pressemitteilung der Püttlinger Stadtverwaltung

Püttlingen. In der Püttlinger Hengstwaldstraße werden bald Bagger anrücken: "16 neue Baustellen wird die Landesentwicklungsgesellschaft Saar (LEG) in absehbarer Zeit im Bereich der Hengstwaldstraße erschließen", heißt es in einer Pressemitteilung der Püttlinger Stadtverwaltung. Dadurch solle, so wirbt die Verwaltung für das Projekt, "insbesondere für junge Familien die Möglichkeit geschaffen werden, ihren Wunsch nach einem eigenen Heim zu realisieren".Die Stadt Püttlingen hat mit der LEG einen Erschließungsvertrag abgeschlossen, in dem alle Detailfragen zur Bauleitplanung, zur Planung, zur Vermessung und zur Herstellung der Erschließungsanlagen im Baugebiet sowie auch deren Finanzierung geregelt seien. Besonders erfreulich sei aus der Sicht der Stadt Püttlingen, dass sich die LEG verpflichtet habe, alle Kosten der Baumaßnahme zu tragen. Im Gegenzug stehe der LEG das Recht zu, die entstehenden Baugrundstücke in Eigenregie zu vermarkten.

In der Sitzung des Püttlinger Stadtrats, in der der entsprechende Beschluss gefasst wurde (wir haben berichtet), hatte sich Bürgermeister Martin Speicher (CDU) zufrieden gezeigt über das private Investitionsprojekt: "Die unmittelbare Nähe zum pädagogischen Zentrum auf der Ritterstraße, die Nähe zum Erholungsgebiet Bergehalde und die gute Verkehrsanbindung werden sicherlich dazu führen, dass die entstehenden Grundstücke von bauwilligen Familien mit Kindern verstärkt nachgefragt werden", sagte Speicher.

Zudem erklärte der Bürgermeister: "Die Stadt selbst verfügt derzeit noch über sechs bis acht Baustellen im Neubaugebiet Schlehbach. Weitere größere Baugebiete kann und wird die Stadt in Zukunft, auch mit Blick auf den demografischen Wandel in der Gesellschaft und auf die Finanzlage der Stadt, nicht mehr erschließen können." red