10 000 Euro für Unicef

St. Johann. Der Dank der Leiterin der Saarbrücker Arbeitsgruppe des Welt-Kinderhilfswerkes Unicef kam aus tiefstem Herzen

St. Johann. Der Dank der Leiterin der Saarbrücker Arbeitsgruppe des Welt-Kinderhilfswerkes Unicef kam aus tiefstem Herzen. "Ich finde es toll, dass Schüler nicht einfach so in die Ferien verschwinden, sondern am letzten Schultag noch einmal kräftig schwitzen, um armen Kindern in anderen Erdteilen zu helfen", sagte Ingrid von Tippelskirch am Dienstag zu Quintanern des Deutsch-Französischen Gymnasiums (DFG). Da hielt sie gerade einen Spendenscheck über10 000 Euro Händen. Geld, das 633 Schüler aus 27 Klassen des DFG bei ihrem "Run for help" kurz vor den Herbstferien "erlaufen" hatten.

Genau wie der Hilfslauf vor den Herbstferien ist die Spendenübergabe kurz vor den Weihnachtsferien ein fester Termin im Kalender des DFG geworden. Zum sechsten Mal sind die DFG-Gymnasiasten jetzt für den guten Zweck gelaufen. Zweimal für die Deutsche Multiple-Sklerose-Gesellschaft, danach für Unicef. Sportlehrer Marcus Boese: "Man befürchtet immer, dass das Interesse dafür irgendwann nachlässt, aber das ist hier nicht der Fall."

Im Gegenteil, seine Schüler stellen Jahr für Jahr neue Rekorde auf. "Knapp 7000 Kilometer wurden auf dem Leinpfad zwischen der Römerbrücke und dem Grenzübergang in Kleinblittersdorf gelaufen, diese Strecke würde bis mitten in die Vereinigten Staaten von Amerika oder in die Mongolei oder nach China reichen", so der Pädagoge. Genau waren es 6740 Kilometer, für die dann die Schüler von ihren Paten 16 058 Euro und 93 Cent erhielten. Wie erwähnt gehen 10 000 Euro an Unicef. Der Rest bleibt am DFG, auch das hat Tradition.

Mit den Jahren ist der Hilfslauf des DFG zu einer Großveranstaltung geworden. Außer den Abiturklassen machen alle mit. Schüler der Klassenstufe Seconde stehen als Helfer an der Strecke, ebenso der Schulsanitätsdienst. Der Förderverein kümmert sich um die Verpflegung der Läufer und die Unicef-Arbeitsgemeinschaft informiert über die Projekte, an die gespendet werden soll. Nämlich für Schulen im afrikanischen Ruanda.

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